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Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Ist alles nur Illusion?

Die Erkenntnis nimmt zu, dass das, was unsere Wirklichkeit ist, immer diffuser wird. Das, was unsere Körperorgane Auge, Ohr und Haut aus dem Außen wahrnehmen können, ist nur ein ganz schmaler Ausschnitt aus dem uns bekannten Licht- und Akustikwellenspektrum. Demnach ist das, was wir zu erkennen meinen, schon weit entfernt von dem, was wirklich ist. Hinzu kommt, dass unser Gehirn die von Außen kommenden Signale im Inneren wieder rekonstruiert. Dabei benutzt es sowohl Filter als auch schon vorhandenes Wissen (ca. 98%), um die Verarbeitung nicht zu überfordern.
Der folgende Film stellt eine Reihe von Experimenten zusammen, die sehr deutlich machen, wie wenig objektiv unsere Wahrnehmungen sind. Da kommt einem schon immer mehr die Vermutung, dass unsere gesamte Welt eine Illusion, gar eine kollektive Simulation vieler Bewusstseine ist?

Da bleibt am Ende ein extrem fader Beigeschmack: wie leicht sind wir manipulierbar, wenn wir in großen Gruppen unterwegs sind? Was wird via Film, Nachrichten aber auch durch Werbung in unser Gehirn transportiert, ohne dass wir es merken?

Laufen wir zukünftig Gefahr, unsere neuen virtuellen Welten mit der realen so zu vermischen, dass wir sie kaum mehr differenzieren können, uns so komplett zu verlieren? Oder helfen uns die neuen Techniken, uns wieder zu entdecken, so zu erwachen, wie es Buddha tat? Zu erkennen, dass wir am Ende doch nicht getrennt sind sondern alle Eins, dass All-Eine, wie es die Mystiker aus ihren Erfahrungen uns mitteilen?
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Vom Hören

„Das Auge führt den Menschen in die Welt;

Das Ohr führt die Welt in den Menschen.“

(Lorenz Oken, 1779-1851.)

 Radioteleskop

 

Die Beschränkung der sinnlichen Wahrnehmung

Bis heute ist der komplizierte Vorgang des Hörens wissenschaftlich nicht vollständig erforscht. Kein anderes Sinnesorgan ist dem Gehirn so nahe, und über so viele Nervenfasern mit ihm verbunden wie das Hörorgan, das zugleich auch Sitz des Gleichgewichtssinns ist.

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Die Rhythmen der Zeit

 

Der Mensch ist also Empfänger und Sender von bioenergetischen Schwingungen. Sein Bewusst-Sein, das ihn gemäß seines geistigen Entwicklungsstandes individuell prägt, ist nicht zu trennen von den Signalen seines elektro-magnetischen Schwingungswesens, und auch nicht von den neuro-chemischen Botenstoffen der Informationsübertragung, die von den Lichtschwingungen in jeder Zelle seines Körpers biophotonisch gesteuert werden, sondern deren maßgeblicher geistiger Indikator.


Wir haben keine Vorstellung von dem, was sich im Infrarot- oder Ultraviolett-Bereich abspielt, weil unsere Augen dafür nicht geschaffen sind, in diesen geistigen Dimensionen des Lichtes zu sehen. Ebenso wenig sind unsere Ohren dafür gebaut, den Ultra- oder Infra-Schall wahrzunehmen, die Musik des Mikrokosmos oder die Sphärenklänge des Makrokosmos zu hören, gleichwohl wir mit ihnen auf vollkommene Weise rhythmisch schwingen und resonieren. Als `individuelles Instrument Gottes´, das ein jeder von uns ist, erklingen wir – noch unbewusst – in dieser Musik der Sphären. Die Frequenzstrukturen unseres Wesens sind vielschichtig und reichen bis in die Weiten des Alls und die molekularen Sphären unseres physischen Seins.

Viele gleichzeitig stattfindende und sich gegenseitig beeinflussende und überlagernde Prozesse erzeugen ein vielfältiges Farbenspiel unzähliger Farbtöne und Klangfarben in uns, die sich zu unserem ganz individuellen Farbspektrum und unserer ganz persönlichen Klangkomposition mischen. So wie ein Mensch nicht nur das Tierkreisbild seines Sonnenzeichens ist, sondern in Jedem der gesamte Tierkreis vollkommen angelegt ist, in ganz besonderer und persönlicher Konstellation der bewegten Gestirne – so ist der Mensch, wenn wir von seinem Farbentyp sprechen, natürlich nicht nur diese Farbe, sondern trägt im Spiegelbild seiner Seele das ganze Farbenspektrum in einzigartiger Färbung in sich. Genauso ist der Mensch natürlich nicht nur bloß der Klang einer persönlichen Stimmung, sondern resoniert in fortwährender Improvisation seiner geometrischen – mathematischen und harmonikalen Grundmuster im kosmischen Spiel mit allen anderen Schwingungen und Rhythmen der Sphären, als einzigartige „Oktave Gottes“.

Die rhythmischen Zyklen im Körper

Musikalischer Rhythmus ist ein Spiegel biologischer Rhythmen – ist ein Spiegel mathematischer Rhythmen – ist ein Spiegel kosmischer Rhythmen. Doch bleiben wir – fasslicher – zunächst im menschlichen Lebensraum auf dieser Erde.

Beginnend mit den Zyklen der Fortpflanzung, der Schwangerschaft und den Phasen des Wachstums bis zum Alter:  alles unterliegt der Periodik von Rhythmen. Ob im Schlafen oder Wachen: bis in die zellularen Strukturen unserer Physiogenese sind wir jener Ordnung unterworfen, die wir Zeit nennen.

“Es scheint überhaupt keinen Vorgang im Körper zu geben, der nicht in Zyklen abläuft.”, stellt der Pharmakologe und Biochemiker Ekkehard Haen fest. Die Bedeutungen dieser Rhythmen für die körperliche, seelische und geistige Gesundheit sind nicht annähernd in ihren Interaktionen erkannt. Erst seit wenigen Jahren beginnen Wissenschaft und Medizin die vielfältigen wechselseitigen Beziehungen der biologischen Systeme und die Zusammenhänge ihrer rhythmischen Zeitstrukturen zu untersuchen. Dem relativ neuen Wissenschaftszweig der Chronobiologie eröffnen sich hinsichtlich eines Verstehens der Rhythmen des Menschen immer neue Zusammenhänge und Erfahrungsfelder.

Das griechische Wort Chronos bedeutet Zeit. Bio-Logos ist die Lehre vom Leben. Chronobiologie ist also die Lehre von den Lebenszeiten – oder Lebensrhythmen. Wie Tag und Nacht oder die zyklischen Abläufe der Jahreszeiten, sind nicht nur die biologischen Rhythmen der natürlichen Körper organisiert, sondern auch die Wellenlängen der sinnlichen Wahrnehmung. Denn auch die verschiedenen Wellenlängen des menschlichen Bewusstseins schwingen als Wachzustände, Traumphasen und Tiefschlaf messbar in Hz.

 

Der Mensch als Bio-Uhr

„Alles, was lebt, tickt im Takt kosmischer Bio-Uhren.“, sagte Jürgen Aschoff (1913-1998), einer der „Grundsteinleger“ der biologischen Rhythmusforschung vor fünfzig Jahren. Seitdem misst und analysiert die Chronobiologie die Unzahl verschieden getakteter inneren Uhren mit mathematischen und elektronischen Verfahren und deutet sie nach ihren biologischen, biochemischen, und psychischen Funktionen.

„Der Mensch ist eine Uhr.“, meint auch Franz Halberg von der US-Universität Minnesota in Minneapolis und bringt damit die Erkenntnisse der Chrono-Biologen reduktionistisch auf den Punkt. „Nichts Neues.“, mag ein Hinduist wissend sagen: „Nada Brahma.“ Denn schon in den vieltausend Jahre alten Heiligen Schriften des vedischen Wissens steht geschrieben, dass die Schöpfung als subtile Schwingung der universellen Ordnung zuerst eine Klangform sei. Auch die alten Griechen hatten noch eine Ahnung von dieser „Ordnung der Schwingungen“, deshalb nannten sie das Universum „Kosmos“ (griechisch = Ordnung). Inzwischen sind die Erkenntnisse und Forschungen der Chronobiologie so zahlreich geworden, dass sie in eine Reihe neuer Teilgebiete zerfiel, was eigentlich zu bedauern ist, da man dem Phänomen Rhythmus nicht durch Spezialisierung auf den Grund kommt – sondern nur interdisziplinär und ganzheitlich. Denn die rhythmische Ordnung der Schwingungen geht alle Wissenschaften an – sei es Physik, Mathematik, Geometrie, Biologie, Hirnforschung oder Musik…

Dank der Forschungen und Messergebnisse der Chrono-Biologie ist mittlerweile auch die moderne westliche Schulmedizin von den Wirkungen der biologischen Stunden-, Tages- und Jahresrhythmen des Menschen überzeugt, und sieht Möglichkeiten zur therapeutischen Anwendung. Der neue Wissenschaftszweig der Chronomedizin erforscht die stetigen Änderungen der Körper-Rhythmen und diagnostiziert physiologische Rhythmusstörungen als eine Quelle von Krankheiten. Die rhythmische Harmonisierung zyklischer Körperprozesse wird zunehmend als Therapieform erkannt. Die Chrono-Pharmakologie interessiert, dass aufgrund der körpereigenen Rhythmusphasen dasselbe Arzneimittel zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Wirkung hat. Um bei weniger Nebenwirkungen eine größere Wirkung der Medikamente zu erreichen, soll anstatt des stereotypen „3 mal täglich“, eine gezieltere Anwendung durch Anpassung an die körpereigenen Rhythmen ermöglicht werden.

Die Chrono-Hygiene sucht die neuen Erkenntnisse der physiologischen Rhythmusforschung durch Ordnung der Lebensführung nach biometrischem Takt anzuwenden. Tatsächlich darf die Findung des eigenen Rhythmus als gesundheitsfördernd angesehen werden, wenn es in der Realität des heutigen Berufsalltages auch noch nicht jedem möglich sein wird, dieses Ideal zu verwirklichen, so bleibt es als Ziel einer „glücklichen Selbstverwirklichung“ jedoch auf der Agenda.

Körpereigene Schwingung / Bio-Frequenzen

Die Erkenntnis, dass ein fortgesetztes Zuwiderhandeln gegen das körpereigene Bio-Metronom zu Verspannungen und auch zu Krankheiten führen kann, ist indes so neu nicht, denn bereits Hippokrates (460-375 v. Chr.) wusste:

„Regelmäßigkeit in der Lebensführung ist ein Zeichen von Gesundheit. Unregelmäßige Körperfunktionen oder unregelmäßige Lebensgewohnheiten schaffen ungesunde Bedingungen.“

Denn auch Krankheiten haben ihren spezifischen Rhythmus: Erkältungen, aber auch Herz- oder Hirninfarkte treten zu bestimmten Zeiten mit höherer Wahrscheinlichkeit auf; Asthmaanfälle kommen häufiger in der Nacht als am Tag; Unfälle ereignen sich mit sechzehnfacher Häufigkeit zwischen drei und vier Uhr morgens; und sogar Autobahnstatistiker können mit einiger Treffsicherheit zeitgenau einen Stau an einem bestimmten Nervenzentren des Verkehrsadernetzes prognostizieren.

Tatsächlich birgt ein tieferes Verstehen der Beziehungen zwischen der Gesundheit eines Menschen und der Rhythmik in ihm und um ihn herum Heilungsmöglichkeiten, die eine wirkliche Alternative zu der petro-chemischen Pharmazie darstellen. Wie heilsam die Integrität von Körper, Seele und Geist ist, weiß auch der Volksmund, wenn er davon spricht, im „Einklang zu sein“.

Bislang sind etwa hundert körpereigene Oszillatoren als relevante Schwingungsformen bekannt, die periodisch gesehen werden, also in Zeiteinheiten, die regelmäßig wiederkehren. Als wesentliche Bio-Frequenzen des Menschen bezeichnet die Chronobiologie zum Beispiel folgende Rhythmen, die je nach Periodenlänge in bestimmte Kategorien eingeteilt werden:

Der „Ultradiane Rhythmus“  

 

benennt Frequenzen, die sich innerhalb von 24 Stunden zyklisch mehrfach wiederholen. Dies gilt unter anderem für die Ausschüttung bestimmter Hormone ebenso wie für den Takt der Herzschläge und Atemzüge.

Der „Circadiane Rhythmus“ 

schwingt mit etwa 24 Stunden einen Tag und eine Nacht und korrespondiert mit der Drehung der Erde um sich selbst herum. Diese zeitliche Schwingung bestimmt beispielsweise den Schlaf- und Wachzyklus. Er lässt jede Zelle im Körper oszillieren.

Der „Circaseptane Rhythmus“ 

entspricht einer Taktung von 7 Tagen. Er steuert den Wochenverlauf und viele Arbeitsprozesse. Unter anderem wirkt er sich auf die lokale Wundheilung und bei Infektionskrankheiten wie z.B. Scharlach aus. Auch lässt sich diese Periodik am Fieberverlauf beobachten.

Der „Infradiane Rhythmus“ 

taktet Frequenzen, die länger als 24 Stunden dauern. Dazu gehören die so genannten „semilunaren Rhythmen“, die in Relation mit dem Gezeitenzyklus schwingen und zum Beispiel verantwortlich sind für den Abstand zwischen zwei Springfluten (bei Voll- und Neumond) oder zwei Nipptiden (bei Halbmond) (ungefähr 14,25 Tage)

Der „Circatrigintane Rhythmus“ 

ist verwandt mit den Mondphasen und verläuft über 28 bis 30 Tage. Er betrifft insbesondere den weiblichen Zyklus, aber auch zum Beispiel die Haut des Menschen, die sich in dieser Zeit von Grund auf erneuert.

Der „Circannuale Rhythmus“ 

dauert ein Jahr (etwa 365,25 Tage) und steht in inniger Verbindung mit der Bahn der Erde um die Sonne. Aus seiner Periodik erklären sich „Frühlingsgefühle“ ebenso wie „Herbst-Melancholie“ – oder die saisonalen Jahreszyklen der Vogel- oder Fischzüge in der Natur.

Die Wellenbereiche

Der Humanphysiologe Gunther Hildebrandt (1924-1999) fasste diese Kategorien in drei Phasen der Chronobiologie zusammen:

– Der langwellige Bereich 

meint Tages, Wochen, Monats und Jahresrhythmen, der geo-physikalischen-kosmischen oder sozi-ökologischen Umwelt-Ordnungen, die als umweltrhythmische Zeitgeber von außen synchronisierend und Phasen regulierend wirken.

– Der mittlere Wellenbereich 

bezeichnet die Atmungs- und Kreislaufrhythmen, die als polar entgegengesetzte Funktions-Prinzipien der zeitlichen Organisation menschlicher Lebensvorgänge aufeinander abgestimmt und zum Ausgleich gebracht werden können.

– Die kürzerwelligen Rhythmen 

dienen dem zellularen und neuralen Informationswechsel, d.h. der Aufnahme, dem Transport und der Verarbeitung von Informationen, die zu rhythmischen Signalen ver- und ent-schlüsselt werden. Die höchstfrequenten, rhythmischen Vorgänge befinden sich nach Hildebrandt „im Bereich des Nervensystems“. Im Gegensatz zu den mittleren Frequenzen, die beeinflussbar seien, hält Hildebrandt die kürzerwelligen Rhythmen für rein endogene autonome Funktionsschwankungen, die in keinem unmittelbaren Bezug zu den Rhythmen der Umwelt stünden.

Die Sphären der Matrix des Lebens

Zumindest diese These ist in Kenntnis der kosmischen Schwingungs-Matrix in Frage zu stellen, da es grundsätzlich keine Rhythmen geben kann, die innerhalb des universellen Schwingungsgeflechtes nicht mit allen anderen Rhythmen in Wechselwirkung stehen würden. Denn die Matrix ist das große All-Orchester, in dem alle Instrumente – seien sie winzig oder riesig, laut oder leise – mit ihren rhythmischen Figuren und Klangfarben im Zusammenspiel ihren jeweils besonderen Raum haben. Dieses kosmische Schwingungskonzert sicht- und hörbar zu machen, wenn es auch unseren menschlich begrenzten physischen Augen unsichtbar – und unseren Ohren unhörbar bleiben muss, ist eines der Forschungsgebiete der Akademie der Harmonik. Lauschend werden wir diese unerhörte und ungesehene Harmonie der Sphären im Geiste hören – und im Schwingungserleben unseres seelischen Wesens energetisch erfahren können.

Die Zeitgestalt des Menschen

“Es besteht Grund genug, nach biologischen Zeitstrukturen zu fahnden, die als – wie auch immer geartete – Äquivalente oder Reagenten für das musikalische Tun und Erleben in Betracht kommen.“, sagte Gunther Hildebrandt, der 1985-1987 Gründungspräsident der Europäischen Gesellschaft für Chrono-Biologie war. „Die Ergebnisse der modernen Chronobiologie und Chrono-Medizin haben gezeigt, dass der menschliche Organismus nicht nur eine komplizierte Raumgestalt besitzt, sondern auch über eine hochdifferenzierte Zeitgestalt verfügt, die aus zahlreichen rhythmischen Zeitstrukturen aufgebaut ist.“ (Gunther Hildebrandt „Biologische Rhythmen im Menschen und ihre Entsprechungen in der Musik”)

Die innere Uhr des Menschen im Spiegel der Astrosophie

Wenn die Entdeckung der „inneren Uhr“ des Menschen der Chronobiologie – als relativ jungem Wissenschaftszweig – zwar zu Recht einige Aufmerksamkeit in der Medizin und interdisziplinären Forschung weckt, so mag jedoch ein Astrologe aufstehen und sagen: „Gut und schön. Aber das ist ja nun wirklich nicht neu.“ Denn das Wissen um die Rhythmen der Gestirne und deren Wirkung auf die Lebewesen der Biosphäre ist eine der ältesten Überlieferungen der Menschheit überhaupt. In allen alten Kulturen der Menschheit und auf allen Kontinenten der Erde war der zwölfteilige Tierkreis als archaisches Urbild und Welterklärungsmodell bekannt. Nicht nur die ´Abendländische Astrologie` (die in Wirklichkeit nicht abendländisch – sondern vielmehr altägyptisch ist), sondern auch die indische, chinesische, mesopotamische und indianische Sternenweisheit drangen tiefer in die geheimnisvolle Beziehung der kosmischen und biologischen Rhythmen ein, als die Wissenschaft der Chronobiologie es heute zu hoffen wagt, jemals erreichen zu können.

Über die chronobiologische Kategorisierung der oben aufgeführten Rhythmen hinaus, kennt die astrosophische Überlieferung (die ursprünglich zugleich mathematisch, geometrisch, astronomisch, physikalisch, harmonikal = ganzheitlich war), wesentlich komplexere „schwingungs-rhythmische“ Beziehungen.

 

Die digitale „Sternenuhr“ der Akademie der Harmonik

Die Kosmischen Rhythmen

Die überlieferte Astrologie (die mit der oberflächlichen „Vulgär-Horoskopie“ in Zeitungen oder mit fatalistischen Zukunftsvorhersagen so genannter „esoterischer Lebensberater“ nichts gemein hat), kennt – als uralte göttliche Gabe der Sternenweisheit – noch viele weitere wesentliche Zyklen, in denen Pflanze, Tier und Mensch resonierend mit dem All schwingen. Es gibt noch viele sehr viel kürzer oder sehr viel länger schwingende Wellen, die der Verstand nicht fasst, obwohl sie zweifellos auf ihn wirken. Ihre Zeitfrequenzen reichen über die bewusste Wahrnehmungsfähigkeit des menschlichen Individuums hinaus und können nur auf intuitivem Erfahrungswege im mikrokosmischen Spiegel des makrokosmischen Universums in sich selbst erkannt werden. So wie zum Beispiel die südamerikanischen Maya ihre Kenntnisse von den Planetenbahnen oder der Zentralsonne Sirius (- viele Jahrhunderte vor unserem technologischen Zeitalter ohne moderne Radioteleskop-Ohren und Satellitenaugen –) meditativ in sich selber fanden.

Die individuellen Lebensrhythmen 

der 12 „Häuser“, die sich nach Maßgabe der persönlichen Geburtszeit innerhalb des zwölfteiligen Tierkreises anordnen, sollen nach Überzeugung der Astrologen – je nach Aspektierung durch die Planeten – Auskunft über die Struktur der Lebens-Rhythmen geben. Der Aszendent, jenes Sternbild, das zum Zeitpunkt der Geburt über den östlichen Horizont aufsteigt, teilt den Zodiak in Himmelsmitte (MC) und Himmelstiefe (Nadir). Er stellt sich als die Spitze des ersten Hauses dar, aus dem sich die elf weiteren persönlichen Häuser ergeben – jedes mit seiner eigenen lebensevidenten Bedeutung.

Ohne an dieser Stelle näher auf den Wahrheitsgehalt der Astrologie eingehen zu wollen, sei hier nur auf das gängige, aber sehr oberflächliche Argument von Kritikern geantwortet, es könne wegen der 12 Tierkreiszeichen nur 12 Charaktere geben, was die Sternenweisheit tatsächlich zur Torheit mache. In Wirklichkeit aber hält dieses kosmische Entsprechungssystem ungleich viel mehr Komponenten der Differenzierung bereit: 12 (Tierkreiszeichen) x 12 (Häuser) x 10 (Sonne, Mond, Planeten) ergeben schon 1440 Möglichkeiten in ihren zahllosen Wandlungen und Kombinationen. Wer einmal die Wahrscheinlichkeit ausgerechnet hat, nur sechs Übereinstimmungen auf einem Lottozettel mit 49 Zahlen zu erzielen, ahnt die Vielfalt charakterlicher Variation, die jeden Menschen so einzigartig macht, wie die Gene seines Erbgutes.

Die Planetenrhythmen 

stellen mit ihren sehr unterschiedlichen Zeit-Schwingungen in astronomischen Relationen den komplexen kosmischen Spiegel der innerer rhythmischer Verhältnisse der Biosphäre dar. „Aspekte“ nennt die Astrologie dieses diffizile wechselseitige Schwingungs-Geflecht, das in seiner ständiger Bewegung und Veränderung in unmittelbarer Wechselwirkung mit dem inneren Universum des Menschen steht. „Wie oben – so unten“ (Hermes Trismegistos)

Der Siebenjahres-Rhythmus 

erklärt die aufeinander folgenden Entwicklungsstufen (12×7=84) der menschlichen Lebensalter in ihren spezifischen Aufgaben und Lebenszielen überaus plausibel. Einige moderne psychologisch-soziologische Erklärungsmodelle beziehen sich bewusst oder unbewusst auf diese astrologischen Analogien biologischer und psychischer Wachstumsphasen. Die Harmonikale Licht- und Klangtherapie sieht in den verschiedenen Lebensphasen mit ihren jeweiligen besonderen Erfahrungsaufgaben eine kontinuierliche Bewusstseinsentwicklung. (siehe „Das Lebenshoroskop – Die Aufgaben der einzelnen Lebensphasen). Zugleich bezeichnet die Siebenjahres-Frequenz auch die Dauer der vollständigen Zellerneuerung im menschlichen Körper.

Der Rhythmus der Zeitalter 

Die zwölf mal 2165 Jahren dauernden Phasen eines „Platonischen Jahres“ von insgesamt 26.000 Jahren, dürften für den einzelnen Menschen keinen merklichen Wandel bewirken. Allerdings spricht man diesem Rhythmus der Präzession – nicht erst seit Platon – eine umso größere Bedeutung für die geschichtlichen und zukünftigen Entwicklungsphasen der Menschheit zu.

Das neue Zeitalter des Wassermanns begann – nach dem 2165 Jahre währenden Fische-Zeitalters – wahrscheinlich mit der Konjunktion aller Planeten des Sonnensystems am 05.05.2000. Die Erwartungen, die verschiedene Gruppen mit diesem „rhythmischen Großereignis“ verbinden, sind zwar gegensätzlich – aber durchweg großartig. Die einen  erwarten das Ende der Welt, wie wir sie kennen (Endzeiterwartungen der Religionen); die anderen  vermuten, die Menschheit würde in den kommenden 2000 Jahren zunehmend zur Weisheit gelangen („New Age“-Bewegung). Möglicherweise werden sich beide Erwartungen erfüllen, denn nicht eher vermutlich wird die Menschheit Weisheit finden, bevor sie die Welt, wie wir sie kennen, zerstört oder überwunden hat. (Eine ausführliche Beschreibung der Zeitalter findet sich in dem Buch des Autors: „Reise durch die Zeit in die Ewigkeit – Die spirituelle Geschichte der Menschheit“.)

Der solare Sonnenrhythmus 

Ebenso unvorstellbar lang ist der Rhythmus des Kreises unserer Sonne um die Zentralsonne der Milchstraße. Über diesen galaktischen Rhythmus weiß die altindische Überlieferung der Rishis Genaueres (die diese Erkenntnis nach der Sintflut von Noah selbst, der in Indien „Manu“ genannt wurde, als Erbe des ganzheitlichen Wissens der ersten, untergegangenen Menschheits-kultur überbracht bekamen). Sie kannten die Zeiträume in denen sich innerhalb dieser rhythmischen Bahn die Zyklen vom Goldenen Zeitalter (Satya-Yuga), Silbernen Zeitalter (Treta-Yuga), Bronzenen Zeitalter (Dwapara-Yuga) – und dem finsteren Zeitalter der größten Zentralsonnenferne, dem Kali-Yuga, abwechseln. Bezüglich der vermeintlichen Dauer dieses bewusstseins-finstersten Kali-Yuga, von dem Viele glauben, es wäre jetzt und würde noch 432.000 Jahre andauern, klärte Sri Yukteswar Ende des 19. Jahrhunderts einen schweren Rechenfehler auf. Tatsächlich, so weist Sri Yukteswar nach, ist das Kali-Yuga bereits seit 316 Jahre überwunden (2016). Das ist eine gute Nachricht (auch wenn es bis zum nächsten Goldenen Zeitalter der Menschheit noch einige Jahrtausende dauern mag). Freude: Es geht `bergauf´ – ins Licht! Niemand lasse sich mehr von den „Weltuntergangstheorien“ irritieren! Schon jetzt erwachen überall in der Welt in allen Kulturen Einzelne im immer heller strahlenden Licht des Bewusstseins-Morgens. (Neue Theorien von Astrophysikern vermuten allerdings – statt der Zentralsonne – ein schwarzes Loch als Gravitationszentrum der Milchstraße?!)

Der galaktische Rhythmus 

soll hier nur als Begriff zur Veranschaulichung der Existenz von ultralangen Zyklen machtvoller Schwingungen uns unvorstellbarer Reichweite und Kraft Erwähnung finden, von deren Wirkung auf die irdische Biosphäre und unser körperliches Wesen wir keine Ahnung haben. In diesem Rhythmus kreist Sirius, die Zentralsonne der Milchstraße, mitsamt der zigmillionen Sonnensysteme, die um sie kreisen, um die „All-Zentral-Sonne in der Mitte vom All“.

Wer kann solche Zeiträume benennen und solch eine Gravitationskraft ermessen? Auf dieser uns endlos erscheinen müssender Bahn unseres Sonnensystems – der Drehung `unserer´ Sonne (Sol), die sich an der Innenseite eines Spiralarms der scheibenförmigen Galaxis Milchstraße befindet – um die Urzentralsonne aller Galaxien, muss menschlichem Verstehen wahrlich ein unermesslicher Zeitraum bleiben. In ihrem bisherigen Dasein bahnte unsere Galaxie wohl erst 25 Mal um dieses Zentralgestirn, denn eine Umrundung dieser Sonne aller Sonnen unseres Alls – ein `Sonnenjahr´ – dauert etwa 225 millionen Erdenjahre. Nach uralter Überlieferung soll diese Urzentralsonne der Stern Regulus im Sternbild des Löwen sein.

Andreas Klinksiek

Licht und Schatten – Schattenintegration

„Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten und damit kommt er in die Mitte.“ ~ Carl Gustav Jung

Was ist der Schatten?
Laut Duden ist der Schatten „ein mehr oder weniger scharf begrenzter im Schatten eines Körpers liegender Ausschnitt einer im Übrigen von direktem Licht beschienenen Fläche, der sich dunkel von der helleren Umgebung abhebt.“

© Wikipedia, Creative Commons

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Carl Gustav Jung (* 26. Juli 1875 in Kesswil; † 6. Juni 1961 in Küsnacht, Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie), sah in dem Schatten einer Person ihre unbewussten, verdrängten Anteile und im Lichte dieses Menschen seine bewussten und von ihm akzeptierten Aspekte seines Ich – Bewusstseins. C.G. Jung war der Meinung, dass die bewussten Anteile einer Persönlichkeit die Komponenten sind, die man gerne nach außen hin zeigt und mit denen man sich identifiziert. Die ungeliebten, nicht akzeptierten und verabscheuten Elemente werden aus dem Bewusstsein ins Schattenreich des Unterbewusstseins verbannt. Der Mensch möchte mit den Schatten nichts mehr zu tun haben und leugnet diese.

 

C. G. Jung erklärte den Schatten folgendermaßen: „Der Schatten ist alles das, was du auch bist, aber auf keinen Fall sein willst.“

Tief im Inneren des Menschen existieren die verdrängten Teile aber weiter. Dort befinden sich alle Charakterzüge, die wir abgelehnt und verdrängt haben. Diese abgespaltenen Anteile können die Lebenskraft blockieren, Beziehungen verhindern, sind dafür verantwortlich, dass der Mensch nicht wirklich erfolgreich ist, sich seine Träume nicht verwirklichen oder er immer wieder ein destruktives Verhalten sich selbst und anderen gegenüber an den Tag legt. Der Schattenanteil eines Menschen kann ihn sogar körperlich krank werden lassen. Die Botschaft, die der Mensch aus seiner Tiefe erhält ist: „Ich bin nicht richtig und ich bin nicht in Ordnung. Etwas stimmt nicht mit mir.“ Viele Personen projizieren ihre Schatten auf andere Menschen oder gar Bevölkerungsgruppen.

Wann bildet sich der Schatten?
Der Schatten bildet sich in der Kindheit und Jugendzeit aus. Viele Menschen verbringen das erste Viertel ihres Lebens damit herauszufinden, welche Persönlichkeitsanteile sie zeigen und welche Aspekte ihrer Person sie auf welche Weise verstecken wollen. Als kleines Kind bewertet ein Mensch zunächst nicht, welches seiner Teile gut oder schlecht ist. Doch durch Eltern, Lehrer und es umgebende Gesellschaft lernt ein Kind oft schmerzhaft, welche seiner Seiten auf Zustimmung oder welche Verhaltensweisen auf Ablehnung stoßen. Um akzeptiert und geliebt zu werden, mussten die meisten von uns ihre ‚schlechten’ Eigenschaften ablegen oder verstecken. Später vergisst man dann, dass so ein Vorgang jemals stattgefunden hat. Der Mensch ist jetzt ‚gut’ oder ‚passend’.
Innere Heilung aber kann nur geschehen, wenn einem der Schatten wieder bewusst wird und mit Hilfe des Lichtes transformiert werden kann.
Wenn man zu den Eigenschaften im Schattenbereich sagen kann: „Ja, das bin ich auch“, dann hat man endlich die Freiheit das Leben zu führen, dass man sich wünscht. Die Energie, die bisher zum Verdrängen nötig war, steht einem nun zur Verfügung.
„Ihr ganzes Leben wird sich verändern, wenn Sie mit Ihrem Schatten Frieden schließen. Sie müssen nicht mehr so tun, als ob Sie jemand wären, der Sie nicht sind. Sie brauchen nicht mehr zu beweisen, dass Sie gut genug sind.“ ~ Debbie Ford, Psychologin
Jung sagte einmal: „Ich möchte lieber ganz sein, als gut“.

Wie kann man dem Schatten auf die Schliche kommen?
Alles, was eine Person an anderen Menschen, Gruppierungen oder sogar Nationen zutiefst verärgert, stört oder zornig macht, deutet auf eine Projektion des Schattens hin. Oftmals spiegelt der Partner die eigenen Schatten wieder. Die Schattenseite von heißer Liebe ist oft kalter Hass.
Wenn eine Person eine fast schon militante Haltung dem Konsum irgendwelcher
Suchtmittel wie Nikotin, Alkohol oder anderer Drogen gegenüber einnimmt, dann kann das ein Hinweis darauf sein, dass er in seinem Innersten eine Suchtproblematik hat. Oder wenn jemand Gesundheitsfanatiker und aufs Tiefste von schlechten Ernährungsgewohnheiten anderer abgestoßen ist, dann ist das meist ein Indikator für eine Schattenthematik. Ist jemand extrem homophob und lehnt gleichgeschlechtliche Liebe vehement ab, so kann das ein Zeichen für die eigene verdrängte Homosexualität sein.

Es stellt sich jemand als Lichtgestalt dar und ist das genaue Gegenteil: der Krankenpfleger, der sich als Engel der Leidenden gibt und im Verborgenen seine Patienten tötet. Der Priester, der unbeugsam für das unauflösliche sakramentale Eheband und für das Zölibat steht und junge Messdiener missbraucht.

Vera Birkenbihl empfiehlt, dass man einige Zeit zehn Minuten täglich ungeordnet seine Gedanken aufschreibt, um dem eigenen Schattenmuster auf die Spur zu kommen. Wenn man das Geschriebene liest, dann ist wahrscheinlich ein Muster zu erkennen. Vera Birkenbihl nennt das ‚die Kläranlage des Geistes’.

Der Tempel der tausend Spiegel
In einer alten indischen Stadt stand einmal ein prachtvoller Tempel. Die Wände des Tempelinneren waren vollkommen mit Spiegeln ausgekleidet.
Ein kleiner, herumstreunender Hund fand seinen Weg in den Tempel. Der kleine Hund war von Natur aus vorsichtig und ängstlich. Im Inneren des Tempels sah er sich unzähligen anderen Hunden gegenüber. Er fletschte seine Zähne und knurrte. Von überall knurrte es mit gefletschten Zähnen zurück. Er blickte in unendlich viele, wilde Hundeaugen und wurde zornig. Laut bellend lief er im Kreise herum, doch die vielen, vielen Hunde, die scheinbar mit ihm Raum waren, kläfften auch und ließen sich keineswegs abschütteln. Zum Glück fand er den Ausgang und warnte zeit seines Lebens alle seine Artgenossen vor diesem Tempel: „Dort drinnen gibt es nichts zu Fressen, sondern nur unendlich viele, gemeingefährliche Kläffer.“
Einige Zeit später erschnüffelte sich ein anderer, kleiner Hund seinen Weg ins Tempelinnere. Dieser Hund war neu in der Stadt und hatte noch nichts von den Erlebnissen des ersten Hundes gehört. So war er bass erstaunt, als er sich plötzlich abertausenden von Hunden gegenüber sah. ‚Ach, hier sind die alle!’, dachte er bei sich und freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz und die vielen Hunde wedelten scheinbar erfreut zurück. Darüber freute er sich noch mehr und beglückt wedelte er noch heftiger mit dem Schwanz. Der kleine Hund geriet in einen wahren Freudentaumel, den die Artgenossen im Spiegel sofort mit wahrem Entzücken beantworteten. Auch dieser Hund fand zum Glück seinen Weg aus dem Tempel hinaus, er wäre ansonsten vor lauter Freude einem Herzkasper erlegen. Zeit seines Lebens pilgerte immer wieder zu dem Tempel, um eine gute Beziehung zu den Freunden dort zu pflegen. Allen Artgenossen erzählte er: „In dem Tempel gibt es zwar nichts zu Fressen, aber man kann Bekanntschaft mit den freundlichsten Hunden der Welt machen!“
So kann derselbe Raum für den einen ein Ort des Schreckens und für den anderen ein Platz der Freude sein.

Schattenintegration
Der Schatten zeigt sich überall. Wie kann man ihn auflösen?
Ein sehr gutes Rezept ist das Annehmen und Liebgewinnen des Schattens, denn im Schatten können große Schätze und Talente verborgen sein, d.h. es liegt oft unheimlich viel Kraft im Schatten, zudem wird er mit viel Energie wird unter der Oberfläche gehalten.
Wir Menschen sind zum Beispiel sexuelle, lustvolle Wesen und es ist wichtig, die inneren Triebe anzuerkennen. Je mehr man sie verdrängt, desto kräftiger sprießen diese Triebe.
Alle Menschen tragen Gefühle von Zorn, Stolz, Gier, Lust und Abhängigkeit in sich. Diese Emotionen sind eng mit den Überlebensmechanismen der menschlichen Rasse verbunden. Sie haben also positive Absichten. Der Zorn dient der Verteidigung und dem Durchsetzen von Zielen, die Gier dient der Versorgung, die Lust der Lebensfreude und der Fortpflanzung, im Stolz liegt die Freude über Erreichtes, in der Abhängigkeit die Fähigkeit sich zu binden.
Die Lösung liegt nicht im hemmungslosen Ausleben dieser Gefühle, sondern in der Achtung vor den Regungen, die wir in uns tragen und der Frage des bewussten Ichanteils, wie unsere Schattengefühle dem Großen und Ganzen, also dem Gesamtsystem dienen können.

© 44833, pixabay.com

© 44833, pixabay.com

„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“
~ Johann Wolfgang von Goethe

Das Wort Guru (Weisheit) bedeutet wörtlich übersetzt Gu = „Dunkel“ und Ru = „Licht“. In diesem Begriff drückt sich die Integration von Licht und Schatten aus, in diesem Wort sind die vielen Facetten des Lebens vereint. Mit der Weisheit von „Gu – Ru“ im Herzen kann ein Yogi bzw. eine Yogini den Geheimnissen des Lebens auf die Spur kommen und die Welt um sich herum neutral und liebevoll betrachten, denn sie spiegelt den Schatten nicht mehr.

Auch die zwei Begriffe Yin und Yang aus der chinesischen Philosophie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Das weiße Yang (hell, hart, heiß, männlich, aktiv, Bewegung) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe) stehen einander gegenüber. Harmonie entsteht durch Fähigkeit, die Pole zu vereinen.

Durch Seva (bewusstes, selbstloses Dienen) kann man sich seinem Schatten nähern. Seva ist eine kraftvolle Technik, sich vor dem eigenen Schatten zu verbeugen und ihn somit zu integrieren. Ein wichtiges Zeichen von Seva ist die Freiwilligkeit. Das andere Merkmal von Seva ist die Selbstlosigkeit. Guru Ram Das wusch nachts unerkannt die Füße aller Menschen, egal ob reich oder arm, jung oder alt, krank oder gesund, Heiliger oder Sünder. Guru Nanak richtete freie Küchen (Langar) ein, in denen auch heute noch jeder Einzelne willkommen ist. Als Sevadar kann man dort allen dienen, egal, ob Mann oder Frau, ob hohe Kaste oder niedrige Kaste, ob intelligent oder lernbehindert, ob reich oder arm. Das Geschenk ist, dass man den eigenen Schatten umarmen und mit ihm Frieden schließen kann. Das Geschenk ist, dass man sich letztlich selbst in die Arme nimmt.
So kann es der Schattenintegration dienen, Yoga in sozialen Projekten zu unterrichten, Flüchtlinge zu unterstützen, oder in Armenküchen auszuhelfen. Wenn der Schatten vielleicht in anderen Bereichen liegt, dann kann man gute Gedanken oder ein Lächeln schicken… Wichtig ist die Erkenntnis: Letztendlich dienst du dir selbst!

Quelle http://yogablog.3ho.de/licht-und-schatten-schattenintegration/

~ Das Gesetz der Leere ~

Gregory Colbert (Ashes and Snow)

Eine wundervolle Slideshow bringt uns dasGesetz der Leere  (The Principle of emptiness) von Joseph Newton auf vielen Ebenen näher. Sie ist hinterlegt mit den magischen Fotos von Gregory Colbert (Ashes and Snow) und der Musik Coeurs D’Or von Richard Clayderman.

Hier der gesamte Text:

Denk mal nach…

…ob du dir angewöhnt hast, nutzlose Dinge zu sammeln, weil du sie, vielleicht ja eines Tages mal brauchen könntest?
…ob du dir angewöhnt hast, Geld anzuhäufen, aber nicht auszugeben, weil du es vielleicht irgendwann in der Zukunft brauchen wirst?
…ob du dir angewöhnt hast, Kleidung, Schuhe, Möbel, Geräte und andere Haushaltsgegenstände zu lagern, obwohl du sie schon lange nicht mehr benutzt hast?
….ob du dir tief in deinem Inneren angewöhnt hast, an Vorwürfen, Groll, Traurigkeit, Angst und dergleichen festzuhalten?

Tu es nicht.
Du handelst gegen dein Wachstum!
Es ist wichtig, Raum zu schaffen, eine Lücke, um neuen Dingen zu erlauben, in dein Leben zu kommen.
Es ist wichtig, dass du alle nutzlosen Dinge in deinem Leben in dir selbst loslässt, um Wachstum und Wohlstand annehmen zu können.
Die Kraft dieser Leere ist jene, die alle deine Wünsche aufnimmt und anzieht.
Dinge müssen fließen.
Reinige deine Schränke, deine Garderobe, deinen Arbeitsbereich, die Garage…
Gib weg, was du nicht mehr benutzt…
Die Angewohnheit alles Nutzlose behalten zu wollen, fesselt dein Leben.
Es sind nicht die Gegenstände, die du behältst, die dein Leben stagnieren lassen.
Es ist die Einstellung zum „Behalten“ an sich.
Wenn wir festhalten, sind wir im Wollen, im MANGEL.

Wir glauben, dass es morgen fehlen könnte, und dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, unsere Bedürfnisse zu stillen.
Mit dieser Idee sendest du zwei Botschaften an dein Gehirn und an dein Leben:
1. dass du dem Morgen nicht vertraust.
2. dass das Neue und das Bessere nicht für dich gedacht sind.
Deshalb heiterst du dich selbst damit auf,
was du alles an Altem und Nutzlosem gesammelt hast.
Werde los, was seine Farben und seine Helligkeit verloren hat.
Lass das Neue in dein Heim kommen und in dich selbst!
Lass es fließen!
Möge Wachstum und Frieden dich bald erreichen!
So sei es.

 

Quelle http://www.newslichter.de/2011/02/magische-slideshow-das-gesetz-der-leere/

Die 10 Elemente eines Seelenverwandten

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SEELENVERWANDTE. SEELENFREUNDE, SEELENVERBINDUNGEN. WIR HÖREN DARÜBER, LESEN DARÜBER UND EINIGE VON UNS HABEN DAS GLÜCK, ES ZU ERLEBEN. WIR SIND ALLE NEUGIERIG UND DIE MEISTEN WOLLEN EINEN.

“Dein Seelenverwandter lässt dich völlig intakt fühlen, als würde kein Stück aus dem Puzzle fühlen. Ein Lebenspartner, auf der anderen Seite kann es ein grossartiger Unterstützer und langjähriger Weggefährte sein, aber es ist auf ihre oder seine Fähigkeit begrenzt, deinen Geist zu bereichern.” ~ Dr. Carmen Harra

Seelenverwandte unterscheiden sich von Lebenspartnern. Einige Leute, die nie einen Seelenverwandten hatten oder eine Seelenverbindung mit jemandem teilten, lassen sich mit einem Lebenspartner nieder. Diese Beziehungen können sehr befriedigend sein. Sie sind oft aufgebaut auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Freundschaft.

Du siehst, im Leben haben wir keine Kontrolle über Timing und manchmal noch weniger Kontrolle über die Umstände. Einige können nicht ewig warten, in der Hoffnung, einem Seelenverwandten zu begegnen, so dass sie mit einer reifen Lebens-Partner-Beziehung zufrieden sind. Für einige geht es um das Überleben, die Sicherheit oder einfach um Gesellschaft, und das Wort Seelenverwandter schwingt nicht mit. Das Konzept scheint flatterhaft, verträumt und unrealistisch. Lebensumstände, Timing, Verfügbarkeit, Sicherheit und viele andere Faktoren können unsere Beziehungs-Entscheidungen beeinflussen…

ABER…

Die Chancen stehen gut, wenn du offen, bereit und gesegnet genug bist, einen Seelenverwandten in diesem Leben zu treffen und es wird unvorhergesehen und unerwartet geschehen. Es kann sich beunruhigend und destabilisierend anfühlen, weil es eine Verbindung sein wird, die du noch nie zuvor hattest.

Es gibt keine Worte oder Erklärungen, die eine solche Verbindung eindeutig beschreiben könnten. Es ist eine magnetische Energie, ein intuitives Wissen und es fühlt sich richtig an.

Eigentlich sind der Zeitpunkt und die Art und Weise oft schrecklich. Aber wenn es geschieht, wirst du es wissen. Es gibt das ”Ich kann dich fühlen”. Es gibt eine Strömung und einen Rhytmus, der scheint, als würde es durch etwas viel höheres geführt werden. Du gehst einen Schritt zurück um durch zu atmen, weil du tief im Innern weisst, dass es etwas Besonderes ist. Das ist anders. Das ist echt.

Es ist roh und so verdammt ECHT, dass du weglaufen möchtest, nur um es aufzusaugen und es einzunehmen. Der Seelenverwandte. Derjenige, bei dem du vibrierst, auch wenn er tausende von Kilometer weit weg ist. Derjenige, den du flüstern hörst wenn er an dich denkt. Derjenige, der dich freier fühlen lässt, aber deinen Schatten aus der Ferne umarmt. Dieser. Derjenige, bei dem du das Gefühl hast, dass ihr euch seit Millionen von Jahren kennt.

Wenn du dich dann schliesslich in das WOW niederlässt, siehst du die Schönheit, die Seltenheit und schliesslich die Klarheit. Du weisst, dass es real ist. Machmal als Freund und manchmal als Liebhaber. Manchmal vorübergehend, manchmal dauerhaft.

Diese schönen Seelen könnten auch in unser Leben vorübergehend eintreten um uns an das zu erinnern, was wir vergessen haben; unser Schreiben, Singen, Kreieren, Vorstellen, Tanzen oder Leben. Sie sind ein Lichtfunken. Sie starten das Feuer. Sie sind der sanfte Stoss. Manchmal bleiben sie und manchmal ziehen sie weiter. Aber in der Regel lassen sie dich Dankbar und Atemlos zurück. Sie erinnern uns daran, am Leben, lebendig und hoffnungsvoll zu sein.

“Hast du jemals jemanden für das erste Mal getroffen, aber in deinem Herzen hast du gefühlt, dass ihr euch schon einmal getroffen habt?”~ Joanne Kenrick, When a Mullo Loves a Woman

“Wir machten keine Liebe, wir küssten uns nicht einmal, aber die unerklärliche Vertrautheit die wir teilten, liess uns wortlos und hoffnungslos, einander in die Augen schauen.” ~ Jasmine Dubroff

“Seelenverwandte sind Menschen, die das beste in dir hervor bringen. Sie sind nicht perfekt, aber sie sind perfekt für dich.” ~Autor Unbekannt

Es gibt einen Haken um diese tiefen Verbindungen zu finden. Bevor du auf diese Tiefe gehen kannst und mutig genug bist, es zu bemerken, musst du dich zuerst selbst lieben. Erst wenn du dich selbst lieben kannst, kannst du auch jemand anderen lieben.

Intimität erfordert ein offenes Herz. Sehen, Suchen, Beten, Visualisieren und Meditieren bringen keinen Seelenverwandten. Ich glaube nicht, dass sie vorgeladen werden können. Ein Seelenverwandter kann erinnern, inspirieren und dein Leben verbessern, aber niemand kann dein Glück sein- ausser DU.

Mache deine Arbeit. Liebe und pflege dich selbst. Fülle deine eigene Seele und tanke dein eigenes Feuer.

Sorge dich nicht über das finden eines Seelenverwandten. Finde dich selbst.” ~ Jason Evert

Bist du neugierig? Lese weiter ohne zu Über-analysieren, frage dich selbst- Seelenverwandter oder Lebenspartner?

DIE 10 ELEMENTE EINES SEELENVERWANDTEN

{Laut Dr. Carmen Harra}

1. Es ist etwas im Innern. Zu beschreiben, wie ein Seelenverwandter dich fühlen lässt, ist schwierig. Es ist ein zähes, tiefgreifendes und anhaltendes Gefühl, das keine Wörter umfassen kann.

2. Rückblenden. Wenn dein Partner dein Seelenverwandter ist, bestehen Chancen, dass er oder sie in deinem früheren Leben gewesen war. Du könntest sogar ein seltsames Déjà-vu Gefühl haben, da der Zeitpunkt vielleicht bereits stattgefunden hat, vielleicht vor langer Zeit und vielleicht in einer anderen Einstellung.

3. Ihr kennt einander einfach. Hast du jemals zwei Menschen getroffen, die einander die Sätze beenden? Manche Leute nennen es, zu viel Zeit miteinander verbringen, aber ich nenne es eine Seelenverwandte-Verbindung. Du könntest diese Erfahrung mit deiner besten Freundin oder deiner Mutter machen, aber es ist ein verräterisches Zeichen eines Seelenverwandten, wenn du es mit deinem Partner erlebst.

4. Du verliebst dich in seine oder ihre Mängel. Keine Beziehung ist perfekt und sogar Seelenverwandten-Beziehungen werden Höhen und Tiefen erleben. Dennoch wird die Bindung viel schwieriger sein zu brechen. Seelenverwandte haben es leichter zu akzeptieren, auch das Lernen, die Unvollkommenheiten des anderen zu lieben fällt ihnen leichter.

5. Es ist intensiv. Eine Seelenverwandten-Beziehung kann intensiver sein als eine normale Beziehung, in guten sowie auch manachmal in schlechten Art und Weisen. Die wichtigste Sache ist, dass, auch während den negativen Episoden, du dich auf die Lösung des Problems konzentrierst und über den schlechten Moment hinweg siehst.

6.  Ihr zwei gegen die Welt. Seelenverwandte sehen ihre Beziehung oft als ”wir gegen die Welt”. Sie fühlen sich so miteinander verknüpft, dass sie bereit und willig sind, jede Heldentat des Lebens anzunehmen, solange sie ihren Seelenverwandten an ihrer Seite haben.

7. Ihr seid geistig unzertrennbar. Seelenverwandte haben oft eine ähnliche mentale Verbindung wie Zwillinge. Sie könnten das Telefon exakt um die gleiche Zeit in die Hand nehmen, um einander anzurufen. Das Leben könnte euch zu Zeiten auseinander halten, aber euer Geist wird immer im Einklang sein wenn ihr Seelenverwandt seid.

8. Du fühlst dich sicher und geschützt. Unabhängig von dem Geschlecht deines Partners, er oder sie sollte dich immer sicher und geschützt fühlen lassen. Dein Seelenverwandter wird dir das Gefühl geben, einen Schutzengel an deiner Seite zu haben. Eine Person die auf deinen Unsicherheiten spielt, ob bewusst oder unbewusst, ist nicht dein Seelenverwandter.

9. Du kannst dir dein Leben nicht vorstellen ohne ihn oder sie.
Ein Seelenverwander ist nicht jemand, von dem du einfach weglaufen kannst. Es ist jemand, ohne den du dir nicht vorstellen kannst zu sein, eine Person die du glaubst, dass sie es wert ist, dafür zu kämpfen.

10. Ihr schaut einander in die Augen. Seelenverwandte haben die Tendenz, einander mehr in die Augen zu schauen als andere Paare wenn sie sprechen. Es kommt natürlich durch die tief sitzende Verbindung zwischen ihnen. Der Person in die Augen zu schauen beim sprechen zeigt ein hohes Mass an Komfort und Vertrauen.

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Zweiter Nachweis von Gravitationswellen

LIGO-Detektoren registrieren eine weitere Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher

Kein Einzelfall mehr: Die LIGO-Detektoren in den USA haben erneut Gravitationswellen registriert. Am 25. Dezember 2015 zeigten ihre Instrumente wieder eine kurzzeitige Erschütterung der Raumzeit an. Nach Angaben der LIGO-Forscher wurden auch diese Gravitationswellen von einer Verschmelzung Schwarzer Löcher erzeugt, diesmal allerdings von etwas kleineren. Der erneute Nachweis belegt, dass solche Ereignisse im Kosmos durchaus häufig vorkommen – und dass wir nun die Technik besitzen, um sie zu belauschen.
Der Todestanz von zwei Schwarzen Löchern mit acht und 14 Sonnenmassen verursachte den erneuten Schub vomn Gravitationswellen.

Der Todestanz von zwei Schwarzen Löchern mit acht und 14 Sonnenmassen verursachte den erneuten Schub vomn Gravitationswellen.

Der 11. Februar 2016 läutete eine neue Ära der Astronomie und Physik ein. Denn Physiker des Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO) verkündeten der staunenden Weltgemeinschaft, dass ihre beiden Detektoren in den USA erstmals Gravitationswellen nachgewiesen hatten – die Erschütterungen der Raumzeit, die schon Albert Einstein vor gut hundert Jahren vorhergesagt hatte.

Erneuter Todestanz zweier Schwarzer Löcher

Jetzt haben die beiden 3.000 Kilometer voneinander entfernt liegenden LIGO-Detektoren erneut das charakteristische Signal von Gravitationswellen aufgefangen. Am 25. Dezember 2015 – sozusagen als Weihnachtsgeschenk – schlugen die sensiblen Messgeräte erneut Alarm. „Ich hätte nie geglaubt, dass wir so viel Glück haben, nicht nur einen, sondern sogar zwei Nachweise schon in den ersten Beobachtungsmonaten zu bekommen“, sagt LIGO-Forscher Chad Hanna von der Pennsylvania State University.

Das Signal traf zuerst im Detektor in Livingston ein, 1,1 Millisekunden später dann auch im Detektor in Hanford. Aus Amplitude und Form der Wellen schließen die Physiker, dass ihre Quelle rund 1,4 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt liegt. Die Ursache der Raumzeit-Schwingungen ist, wie beim ersten Ereignis, die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher.

 

Der erneute Nachweis eines solchen Ereignisses bestätigt, dass ein solcher Todestanz zweier Massegiganten im Universum keine Rarität ist: „Wir können uns nun sicherer sein, dass die Verschmelzung von Schwarzen Löchern in unserer kosmischen Nachbarschaft durchaus häufig vorkommt“, sagt Hanna.

Die LIGO-Detektoren registrierten die Signale der letzten 27 Umkreisungen, hier der Zustand unmittelbar vor der Verschmelzung.

Die LIGO-Detektoren registrierten die Signale der letzten 27 Umkreisungen, hier der Zustand unmittelbar vor der Verschmelzung.

Letzte Umkreisungen eingefangen

Wie die Forscher berichten, wurden die aufgefangenen Gravitationswellen während der letzten 27 Umkreisungen der beiden Massegiganten erzeugt. „GW151226 stimmt perfekt mit unseren theoretischen Vorhersagen dafür überein, wie zwei schwarze Löcher einander mehrere Dutzend Mal umrunden und schließlich miteinander verschmelzen“, sagt Alessandra Buonanno vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. „Wir konnten sogar feststellen, dass mindestens eines der beiden Löcher rotierte.“

Nähere Analysen ergaben, dass die beiden Schwarzen Löcher deutlich masseärmer sind als beim ersten Ereignis. Mit acht und 14 Sonnenmassen sind sie vergleichsweise schmächtig. Als die verschmolzen, entstand ein neues, rotierendes Schwarzes Loch von rund 21 Sonnenmassen. Bei diesem kataklysmischen Ereignis wurde das Äquivalent einer Sonnenmasse als Energie in Form von Gravitationswellen freigesetzt, wie die Forscher berichten.

Schwächeres, aber länger anhaltendes Signal

Weil die beiden Schwarzen Löcher kleiner waren und sich langsamer aufeinander zu bewegten
sah auch das registrierte Signal deutlich anders aus: Statt nur 0,5 Sekunden hielt es mehrere Sekunden an, war dafür aber deutlich schwächer. „Im Gegensatz zu den ersten Wellen hatte dieses neue Ereignis eine Amplitude, die deutlich unter der Rauschschwelle der Detektoren lag“, erklärt Hanna.

Blick in den Kontrollraum eines der LIGO-Detektoren

Blick in den Kontrollraum eines der LIGO-Detektoren

Erst eine speziell entwickelte Software sorgte dafür, dass die charakteristischen Signale erkannt und aus dem Rauschen herausgefiltert wurden. „Es ist fabelhaft, dass unsere Wellenformmodelle dieses schwache, aber so unglaublich wertvolle Gravitationswellen-Signal aus dem Rauschen extrahiert haben“, sagt Buonanno. Obwohl das neue Signal schwächer ist als das erste, beziffern die Forscher die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es ein echter Nachweis ist, auf mehr als 99,99999 Prozent.

Bald sogar das Signal von Neutronensternen?

Die Tatsache, dass die LIGO-Detektoren selbst ein solches vergleichsweise schwaches Signal zuverlässig registrieren, stimmt die Forscher zuversichtlich: „Mit dem Nachweis von zwei starken Ereignissen in den ersten vier Monaten können wir nun anfangen, Vorhersagen darüber zu treffen, wie oft wir künftig Gravitationswellen hören werden“, sagt LIGO-Forscher Albert Lazzarini vom California Institute of Technology.

Sein Kollege Hanna wird noch konkreter: „Unsere Erfahrungen mit diesem neuen Paar Schwarzer Löcher gibt uns die Zuversicht, dass wir mit der aktuellen Technik sogar Systeme mit sehr kleinen Amplituden wie beispielsweise einander umkreisende Neutronensterne detektieren können“, so der Forscher.

Die Chance stehen gut: In diesem Herbst beginnt LIGO die nächste Beobachtungsperiode mit noch weiter verbesserten Detektoren. Sie können dann ein bis zu doppelt so großes Volumen des Weltalls nach Gravitationswellen absuchen. Wenig später wird der ebenfalls aufgerüstete Virgo-Detektor in Italien in Betrieb gehen. Mit drei Observatorien können die Physiker dann erstmals die Quelle der Gravitationswellen über eine Triangulation lokalisieren. Mit bisher nur zwei Detektoren war nur eine grobe Richtungsbestimmung möglich. (Physical Review Letters, in press)

(Pennsylvania State University, University of Maryland, CNRS, Max-Planck-Gesellschaft, 16.06.2016 – NPO)
 
Quelle :http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20284-2016-06-16.html
 
 
 
 

Katzen verstehen Grundprinzipien der Physik

Experiment belegt instinktives Verständnis von Ursache und Wirkung

Der Blick verrät es: Wenn Katzen etwas physikalisch Unmögliches beobachten, stutzen sie und schauen länger hin. Dies zeigt, dass sie bestimmte Erwartungen darüber haben, was in der realen Welt vorkommen kann und was nicht, wie ein Experiment belegt. Instinktiv begreifen die Samtpfoten demnach, dass beispielsweise aus einem leeren Behälter kein Objekt herausfallen kann und dass ein klappernder Behälter wahrscheinlich gefüllt ist.
Katzen verraten ihr Erstaunen durch längeres Hinschauen, wenn etwas scheinbar Unmögliches passiert.

Katzen verraten ihr Erstaunen durch längeres Hinschauen, wenn etwas scheinbar Unmögliches passiert.

Katzen gehören bei uns zu den beliebtesten Haustieren. Im Gegensatz zu Hunden aber sind sie nur halb domestiziert und haben einen ausgeprägten Sinn für Unabhängigkeit . Klar ist, dass die samtpfotigen Räuber ziemlich intelligent sind – vor allem wenn es ums Fressen und die Beute geht.

Fällt etwas heraus?

Ob Katzen gerade bei der Beutejagd auch grundlegende Gesetzte der Physik instinktiv verstehen, haben nun Saho Takagi von der Universität Kyoto und seine Kollegen untersucht. Ihre erste Frage: Verstehen Katzen, dass ein Behälter, der beim Schütteln klappert, ein Objekt enthält? Die zweite Frage: Wenn man den Behälter auskippt, erwarten die Katzen dann, dass der versteckte Gegenstand durch die Schwerkraft herausfällt?

Um das zu testen, tricksten die Forscher ihre 30 Katzenprobanden aus: Das Klappern ihres geschüttelten Behälters kam von einem versteckten Lautsprecher. Dadurch konnten sie auch physikalische unmögliche Kombinationen vorführen: Ein Behälter klappert beim Schütteln, aber beim Umkippen kommt kein Objekt herausgefallen. Umgekehrt bleibt ein Behälter stumm, aber dennoch fällt hinterher etwas heraus.

 

Überraschter Blick

Die Reaktion der Katzen verriet ihre Erwartungen: Geschah etwas physikalisch eigentlich Unmögliches, schauten sie länger und intensiver hin als bei dem erwarteten Ausgang. Blieb beispielsweise das herausfallende Objekt bei einem zuvor klappernden Behälter aus, signalisierte ihr längerer Blick ihre Überraschung, wie die Forscher berichten. Ähnlich reagieren auch menschliche Säuglinge, wenn sie etwas Unerwartetes sehen.

„Katzen nutzen ein kausal-logisches Verständnis, um anhand von Geräuschen auf die Präsenz nicht sichtbarer Objekte zu schließen“, sagt Takagi. Klappert der Behälter, muss etwas darin sein und dann auch herausfallen – so ihre instinktive Schlussfolgerung.

Verständnis von Ursache und Wirkung

Nach Ansicht von Takagi und seinen Kollegen spricht dies dafür, dass Hauskatzen instinktiv das Prinzip von Ursache und Wirkung verstehen. Sie „wissen“, dass ein Objekt in einem geschüttelten Behälter ein Geräusch verursacht und dass es aus dem offenen Behälter herausfallen muss, wenn er umgestülpt wird. Und sie begreifen auch, dass ein leerer Behälter nicht spontan ein Objekt „gebiert“.

Diese Fähigkeit haben die räuberischen Vorfahren der Katzen vermutlich entwickelt, weil sie in unübersichtlichem Gelände ihre Beute oft allein anhand von Geräuschen aufspüren müssen. Was dabei allerdings genau im Kopf der samtpfotigen Räuber vorgeht, müssen nun weitere Untersuchungen klären. (Animal Cognition, 2016;doi: 10.1007/s10071-016-1001-6) )

(Springer Science and Business, 15.06.2016 – NPO)
 
Quelle http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20282-2016-06-15.html

Der Regenbogen der Aura – Akademie der Harmonik

 

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Die Sieben Farben des Regenbogens

Blau, Rot, Gelb, Grün, Orange und Violett sind die sechs klassischen Reinfarben, zu denen sich im Regenbogen als 7. Farbe `Indigo´ einfügt. So findet sich wiederum, dass sich die Zahlen 1, 3, und 7  als bedeutsame Schlüssel der Schöpfung erweisen.

Die 1 ist das ungebrochene, weiße Licht als Sinnbild der alles umfassenden Göttlichkeit. Die 3 steht für die Zahl der Grundfarben und symbolisiert die Dreieinheit. Die 7 ist die Zahl der Gesamtheit aller im Licht bzw. im Regenbogen wahrnehmbaren Farben. So symbolisiert die Zahl 7 die Vollständigkeit, denn 7 Töne hat die Oktave, sieben Tage hat die Woche und die 7 „Schöpfungstage“ sind das Symbol für die sieben Sphären der Schöpfung.

Auch die Aura besteht aus diesen 7 Farben, die mit den 7 Bewusstseinszentren der 7 Chakras der Seele korrespondieren. Diese Siebenheiten sind Entsprechungen und Sichtbarwerdungen der sieben Geister Gottes, durch die Er nach vollkommenem Plan alle Welten erschuf.

 

Die Farben der Aura

Die Aura – das Lichtkleid der Seele – bleibt den meisten Menschen unsichtbar. Denn dieses strahlende Energiefeld schwingt in einem Frequenzbereich, der außerhalb der normal-sinnlichen, begrenzten Wahrnehmung des menschlichen Auges liegt. Es kann allerdings von hellsichtigen Menschen wahrgenommen werden. Es besteht aus Schwingungen einer feinstofflicheren Dimension.

Das Energiefeld der Aura ist messbar. (Valerie Hunt maß das menschliche Energiefeld im Frequenzbereich von 0 bis 250kHz).

Wenn zwar auch der physische Körper aus Schwingungsformen besteht, die als verdichtete Energie (Albert Einstein: „ E=MC2 “) sozusagen zu Materie „gefroren“, so ist es dennoch nicht der physische Körper, der die Aura ausstrahlt, sondern das seelische Wesen (- so wie der Körper auch nicht die Seele erschafft, sondern nur die Seele den Körper – als ihr irdisches Kleid). Die Aura ist der Astralleib der Seele eines Geistwesens. Sie besteht sozusagen aus feinstofflicher „farbiger Energie“, die sich entsprechend dem Grad des Bewusstseins und der Wandlungen des Gemüts- und Geisteszustandes der Seele in ihrer Farbigkeit verändert. Wie das Leben eines Menschen sich in Entwicklungsstufen und ständigen Prozessen der Wandlung vollzieht, so verändert sich mit diesen Prozessen auch die Farbigkeit seiner Aura. Die unterschiedlichen Frequenzen der verschiedenen Sphären der Aura sind ineinander verwoben und stehen in unablässiger Interaktion.

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„Aura-Fotografie“

 Der indisch-vedischen Tantra-Lehre zufolge wirken vier Sphären des Wesens auf die Art und Farbigkeit der Erscheinlichkeit der Aura eines Menschen: sein Vital-, Emotional-, Mental- und sein spiritueller Körper, die sich wie die Schalen einer Zwiebel umhüllen. Die Deutung der Farben der Aura ist eine Diagnosemethode der alten indischen Medizin, denn sie kann Auskunft über die Reife des Bewusstseins und die Qualität der Lebensenergie des Menschen geben. Der Grad der Bewusstseins-Entwicklung als der augenblickliche psychosomatische `Normalzustand´ zeigt sich in einer bestimmten Grundtönung. Krankheiten werden durch partikuläre Veränderungen der Aura sichtbar, die (ähnlich wie bei der Irisdiagnose) Hinweise auf die Art der Erkrankung oder das erkrankte Organ geben. Zu den stabileren, entwicklungsbezogenen Schwingungs-Grundstrukturen kommen die kürzerfristigen, emotional bedingten Veränderungen, die sich insbesondere im Emotionalkörper der Aura als Farbschwankungen kundtun.

 

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Die Ebenen der Aura

Die 1. Auraebene: Der `Ätherkörper´ wird von der Lebensenergie (Prana) erzeugt, die in den Meridianen eines feinstofflichen Kanalsystems fließt.

Die 2. Auraebene: Im `Emotionalkörper´ der Aura werden die Schwingungen der Gefühle in bunten Farbwolken sichtbar, die je nach Gemütszustand heller oder dunkler sind.

Die 3. Auraebene: Im `Mentalkörper´ äußern sich die Gedanken als vom Gehirn erzeugte Frequenzen, die um den Kopf herum erscheinen.

Die 4. Auraebene: Im `spirituellen- oder Bewusstseinskörper´ schwingen nach indischer Anschauung die Bewusstseins-programme der Erfahrungen früherer Leben.

 

Die Frequenzen der Aura

Weil die Aura als `Schwingungsgeflecht´ elektromagnetischer Natur ist, ist sie mit den Begriffen der Physik beschreibbar. Sie schwingt im unteren KHz-Bereich der Frequenzscala der `Matrix des Lebens´.

Die Definition der Farbe ist ein Parameter, der sich aus seinen Frequenzverhältnissen erklärt. Je höher die Frequenz (bzw. Schwingung der Farbe) der Aura ist, desto strahlender und resonanzfähiger ist sie.

Neben der dominanten Hauptfärbung, die sich im Laufe des Lebens nur langsam verändert, bilden sich die Farben entsprechend der persönlichen Geistesentwicklung ab. An Stellen mit erhöhter Krankheitsdisposition treten Farbveränderungen – beziehungsweise Schatten auf. Also stellt sich die Aura weniger als eine bestimmte Farbe dar, sondern bildet vielmehr das ganze Spektrum der 7 Farben in einer ganz individuellen sich ständig wandelnden Färbung ab.

 

Die Reichweite der Aura

Die Ausdehnung der Aura, wie manche Menschen sie sehen, ist ebenfalls ein Kriterium der qualitativen Bewertung. Sie reicht bei verschiedenen Personen unterschiedlich weit über ihren physischen Körper hinaus. Eine weit ausgedehnte Aura wird als weite geistige Ausstrahlung des Menschen gedeutet; eine engere Ausdehnung zeugt entsprechend von einem kleineren Wirkungsfeld, obwohl auch dieses natürlich nicht an seinen sichtbaren Grenzen endet, sondern nur in unsichtbare Frequenzbereiche übergeht. Über die `Schwingungsmatrix des Lebens´ – dem Schwingen aller Wellenlängen und Frequenzen des Seins – ist das elektromagnetische Feld der menschlichen Aura mit dem ganzen Universum verbunden.

Die Aura eines Menschen ist der Spiegel seiner Innenwelt. Jede Persönlichkeit (per sonare = hindurch klingen!) resoniert – gemäß der Schwingungen ihres Willens und dem Entwicklungsgrad ihres Bewusstseins – mit der Außenwelt. Auch wenn Jemand die Aura bei einem anderen Menschen nicht bewusst sehen kann, wirken die elektromagnetischen Felder dennoch unbewusst und entscheiden über Sym- oder Antipathien und Affinitäten.

Die Reichweite des elektromagnetischen Feldes der Aura hat zwei Dimensionen: die äußere und die innere. Die äußere, die das persönliche Wesen – durch die Sphären seines seelischen und geistigen Körpers hindurch – mit der Außenwelt und dem Universum verbindet; und die innere Dimension – durch die das Seelenwesen mit den Tiefen der Hölle und den Höhen der Himmel verbunden – in Beziehung zu seinem innersten geistigen Wesen steht, dessen Ziel es ist, die Seele zu ihrer göttlichen Vollkommenheit zu führen.

 

Die Form der Aura

Das Energiefeld des Menschen umschließt seinen Körper nicht immer lückenlos und glatt, sondern hat manchmal auch Ausbeulungen oder sogar Löcher (Wie die Ozonschicht der Erdatmosphäre). Der Grund dafür ist, dass sich die Aura nicht gleichmäßig in allen drei Parametern (Frequenz, Reichweite und Form) entwickelt hat. Je lückenloser und glatter die Aura den Körper umschließt, desto größer ist die Felddichte, woraus man auf die Intensität des Kraftfeldes schließt.

In der Regel hat dieses Strahlfeld die Form eines – das Wesen umgebenden – Eies, weshalb diese Erscheinung auch das `aurische Ei´ genannt wird. Spirituelle Übungen, Meditation und Gebet erweitern und lichten die Ausdehnung dieser `Lichtform´ und machen den Energiefluss durch die Bewusstseinszentren der Chakras hindurch erlebbar. Denn die Einswerdung mit sich selbst und die spirituelle Erfahrung der Gegenwart Gottes ist zuallererst eine Frage der lebendigen Wahrnehmung von Kraft.

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Das Licht der Aura

Die Aura besteht also aus farbigem Licht, das in Bewegung ist und sich verändert. Da hinein spielen Farben der momentanen Stimmung oder Emotionalität in fließender Bewegung der Wellen, Strömungen, Vibrationen und Turbulenzen, die an Intensität zu- oder abnehmen. Die Grundfarbe spiegelt den Charakter des Menschen („Char“ = das Herz, „Akteur“ = der Handelnde), somit ist die Reinheit des Lichtes der Aura davon abhängig, inwieweit der Mensch im Einklang mit seinem Herzen handelt. Optimal wird der Energiefluss durch alle Sphären des Schwingungswesen Mensch strömen, wenn dieser nicht durch niedere Schwingungen (Neid, Habsucht, Zorn, Schuldzuweisung, Eitelkeit …) blockiert wird.

Die Heilung einer Krankheit hat zuallererst mit Energien zu tun, deshalb strahlt die Aura eines Menschen mit der Gabe des Heilens weitaus heller, als bei `normalen´ oder gar kranken Menschen. Der Heiler verbindet sich im Geist mit der göttlichen Lebensenergie und lässt so die Kraft des Heiles Selber durch sich hindurch wirken. Auf diese Weise erfolgt eine Art `Überbrückung´ (vergleichsweise zwischen zwei Autobatterien), die die Energie-Schwachpunkte in den Organen des Kranken `auflädt´ und ausgleicht. Wahre Heilung jedoch kann letztlich nicht durch diese Kraftübertragung zwischen Menschen kommen, sondern nur dadurch, dass man sich mit dem göttlichen Liebekraftstrom in sich Selbst innerlich verbindet.

Regenbogen

Je mehr Lichtkraft geistiger Erkenntnis und Liebe der Mensch atmet, desto strahlkräftiger werden die Farben seiner Aura sein, bis hin zur Entfaltung der höchstmöglichen aurischen Strahlkraft: wenn die Liebe selbst – aus dem Herzen des Wesens heraus – die menschliche Aura ganz mit sich selber füllt und als Grund und Ursprung aller Schöpfung, unverstellt durch das Ego des Menschen hindurch wirkt und strahlt. Deshalb malten die Alten Meister im Mittelalter die Heiligen auf ihren Bildern mit Lichtauren oder einem Strahlenkranz über dem Kopf.

Je mehr sich der Mensch mit den universellen geistigen Sphären in Wahrheit, Liebe und Freude verbindet, umso weniger Widerstand wird dem freien Fluss des Liebekraftstromes entgegensetzt, desto wirksamer kann die göttliche Liebekraft stets mehr und mehr zum Segen für den Menschen und sein Umfeld durch ihn hindurch fließen.

 

Andreas Klinksiek

Quelle : http://www.harmonic21.net/buecher/free-flow-energy/der-regenbogen-der-aura/

Das Hakenkreuz-Symbol und seine 12’000 Jahre alte Geschichte

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Das Hakenkreuz ist ein Symbol das von einem meist gehassten Menschen auf der Erde verwendet wurde, ein Symbol das die Tötung von Millionen von Menschen und einer der zerstörerischsten Kriege auf der Erde repräsentiert. Aber Adolf Hitler war nicht der erste, der dieses Symbol verwendete. In der Tat wurde es als ein kraftvolles Symbol tausende von Jahren vor ihm verwendet, in vielen Kulturen und Kontinenten.

Für die Hindus und Buddhisten in Indien und anderen asiatischen Ländern war das Hakenkreuz-Symbol schon vor Tausenden von Jahren ein wichtiges Symbol und es kann bis heute noch gesehen werden auf Tempeln, Bussen, Taxis und auf Büchern. Es wurde auch im antiken Griechenland verwendet und kann in den Ruinen der antiken Stadt Troja gefunden werden, die vor rund 4000 Jahren existierte. Die alten Druiden und die Kelten benutzten das Symbol auch, wiederspiegelt in vielen Artefakten die entdeckt wurden. Das Hakenkreuz wurde von Nordic Stämmen und sogar von den frühen Christen verwendet als eines ihrer Symbole, einschliesslich des Deutschen Ordens, eine deutsche mittelalterliche militärische Ordnung, die zu einem rein religiösen katholischen Orden wurde. Aber warum ist dieses Symbol so wichtig und warum entschied sich Adolf Hitler, es zu benutzen?

Das Wort ‘Hakenkreuz’ ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet ‘es ist’, ‘Wohlbefinden’, ‘gute Existenz’ und ‘viel Glück’. Es ist jedoch auch unter verschiedenen Namen in verschiedenen Ländern bekannt- wie ‘Wan’ in China, ‘Manji’ in Japan, ‘Tetraskelion’ oder ‘Tetragamadion’ in Griechenland, ‘Fylfot’ in England und häufig auch als ‘Swastika’ in der englischen Sprache.

Swastika - Positive and Negative ShapesEin Sanskrit Gelehrter P.R. Sarkar  im 1979 sagte, dass die tiefere Bedeutung des Wortes ‘Permanent Victory’ sei, was soviel bedeutet wie ‘Permanenter Sieg’. Er sagte auch, dass es wie jedes Symbol eine positive und negative Bedeutung haben kann, je nachdem wie es gezeichnet ist.  So im Hinduismus ist das rechte Hakenkreuz ein Symbol des Gottes Vishnu und der Sonne, während das linke Hakenkreuz ein Symbol von Kali und Magie ist. Die doppelte Bedeutung der Symbole ist in alten Traditionen üblich, wie zum Beispiel das Symbol des Pentagram (fünf gezeigter Stern), der als negativ angesehen wird wenn er nach unten zeigt, und positiv wenn er nach oben zeigt.

Mezine Swastika

 

Das früheste Hakenkreuz wurde in Mezine, Ukraine gefunden und war auf einem Elfenbeinfigürchen geschnitzt, das unglaubliche 12000 Jahre datiert, und eine der frühesten Kulturen die bekannt sind, das Hakenkreuz verwendet zu haben war eine neolithische Kultur in Südeuropa, in der Gegend, in der jetzt Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegovina sind, bekannt als die Vinca-Kultur, die 8000 Jahre zurückreicht.

Im Buddhismus gilt das Hakenkreuz als Symbol von Glück, Wohlstand, Überfluss und Ewigkeit. Es ist direkt verbunden mit Buddha und kann auf Statuen geschnitzt gefunden werden auf seinen Fusssohlen und auf seinem Herz. Es wird gesagt, dass es Buddhas Geist einthält.

Lalibela Swastika

Auf den Wänden der christlichen Katakomben in Rom erscheint das Hakenkreuz-Symbol neben den Worten ”ZOTIKO ZOTIKO” was soviel bedeutet wie ”Leben vom Leben”. Es kann auch gefunden werden auf den Fensteröffnungen der mysteriösen Lalibela Felsenkirchen von Äthiopien und in verschiedenen anderen Kirchen auf der ganzen Welt.

Navaho - Swastika

In nordischen Mythen, wird Odin repräsentiert, durch den Weltraum zu gehen als eine wirbelnde Scheibe oder als Hakenkreuz, das nach unten durch alle Welten sieht. In Nordamerika wurde das Hakenkreuz von den Navajos verwendet. Im antiken Griechenland, verwendete Pythagoras das Hakenkreuz unter dem Namen ‘Tetraktys’ und es war ein Symbol, das Himmel und Erde verbindet, mit dem rechten Arm, der zum Himmel zeigt und seinem linken zur Erde.

Es wurde von Phöniziern als Symbol der Sonne verwendet und es wurde als ein heiliges Symbol von den Priesterinnen verwendet.

Swastica - Phoenicians

Das Hakenkreuz, das phönizische Sonnensymbol, auf dem phönizischen Craig-Narget Stein in Schottland und auf dem Gewand einer phönizischen Priesterin.

Wie und warum haben so viele verschiedene Länder und Kulturen in vielen Epochen das gleiche Symbol verwendet und anscheinend mit der gleichen Bedeutung?

Es ist schade, dass ein Symbol des Lebens und der Ewigkeit, das für Tausende von Jahren als heilig angesehen wurde, zu einem Symbol des Hasses wurde.

Bild: Ancient Roman Mosaics in Villa Romana La  Olmeda (Wikipedia)

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