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Kraft des Wortes – Akademie der Harmonik

Die Kraft des Wortes

 sound-waves

„Am Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und
Gott war das Wort.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden,
und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.“

Joh 1,1

 

`A Bra C a D a B ra ´ heißt das Entstehungswort, das das Rad der Zeit in Gang setzte, als die Schöpfung begann. Von jeher übten sich Magier vergeblich daran, dieses Zauberwort zu decodieren. Dabei bedeutet ABraCaDa-bara nur: ` A, B und C erschaffen das D´. Das ist der Schlüssel zu Bildung und geistiger Reife. Auf A folgen die anderen Schriftzeichen im Alphabet, jedes nach Plan und Gesetz des göttlichen Wortes, dessen mächtiges „Es werde !“ gleichzeitig vollbrachte Tat ist. Diese Kraft des Wortes ist als wirkende Schwingung zugleich Licht, Klang und Bewusstseinsenergie.

 

Adam und Eva

Bevor Adam und Eva ihren Weg der Erkenntnis der Gesetzmäßigkeiten der Materie antraten (anstatt in der geistigen Schau und der Einheit mit Gott zu verbleiben),
waren sie – mittels der ihnen gegebenen Sprache – zu Herrschern der Welt geworden. Sie schauten mit innerem Auge den wahren Kern der Dinge. Die Geistbegabung ermächtigte sie, das Wesenhafte des Erschauten zu benennen und – durch die ihnen gegebenen Lautkräfte – die Namen der Wesen und Dinge zu benennen, wie diese sich ihnen offenbaren mussten.
In der Urgeschichte der Menschheit bezeichnete das Wort also nicht nur symbolhaft den äußeren Gegenstand, sondern die Kenntnis des wahren Namens verlieh zugleich Herrschaft über das Benannte. Der noch geistverbundene Mensch war also – Eins mit Gott, dem Kosmos und mit seinem inneren Selbst – durch die göttliche Schöpferkraft begabt, mittels Lautschwingungen seine Ideen zu verwirklichen.

 

Die Degeneration der Sprache

Jedoch verließ der Mensch mit der zunehmenden Materialisierung seiner Gedanken und seiner Sprache diesen geistigen Ort Eden. Indem er sich getrennt von Gott wähnte, wurde sein göttliches Selbst zum „Schein-Ich“ –  und so tauschte er diesen paradiesischen Ort geistigen Eins-mit-Allem-Seins mit der Scheinrealität der bipolaren Welt.
Und nur weil derselbe Gott, der den Menschen einst mit dem Geist des Lebens und der Sprache begabte, uns aus Liebe zu diesem verlorenen Ort der Vollkommenheit und Kraft zurückführen will (wenn wir uns nur unseres geistigen Ursprung rückbesinnen wollten), wird es uns Nachkommen Adams und Evas möglich, die einst ungesegnete Frucht vom Baum der Erkenntnis durch Erwachen zu geistiger Reife in Zukunft gesegnet zu geniessen.

 

Die Rückfindung zur Kraft des Wortes

Wir werden erkennen, dass die sinn- und machtvolle Anwendung der Sprache keine Magie oder angemaßte Kraft ist, sondern nur im Einklang mit den kosmischen Gesetzen und dem göttlichen Willen zur vollkommenen Verwirklichung finden kann. Dann erst wird das ausgesprochene Wort – vom bloßen Tönen der Laute – die einstige Schwingungs-Kraft zurück erlangen und die innersten Zusammenhänge des geistigen Wortes tiefer und tiefer sich enthüllen.

Weil also das Wort zu den Mysterien des wahren Menschseins gehört, soll hier dem Wunder der Sprache nachgegangen werden, die in sich – wie wir sehen werden –  trotz der vielfältigsten Veränderungen seit dem Fall des Turmes zu Babel und Verzweigungen in zahllose Sprachen, die Wurzeln der einstigen Ursprache bewahrte. Wie Alles, das (im Gegensatz zum `Menschenwerk´) Gott erschuf, sich als Keim des Lebens fortpflanzt, findet deshalb der nach Wahrheit Dürstende auch heute noch im Wort eine Quelle innerer Erkenntnis der Wahrheit und Lebenswirklichkeit. Was wir auf diesem Weg aus der geistigen Lichtheimat an Erkenntnis mitbringen werden, danken wir dem lebendigen Wort als Geistesgabe, Mittel und Weg zur Erlangung des geistigen Lebens, denn die Sprache verbindet Gott und Mensch, Himmel und Erde.

„Der Gedanke Gottes ist Eins mit Seinem Wort und Seiner Schrift,

mit der Er die Schöpfungen geschrieben hat.

22 Grundlaute (die 22 Buchstaben des hebräischen Alephbeths):

durch sie bildete Er das Wesen alles Geformten

und schuf aus ihnen die ganze Welt.“   (Sepher Jezirah)

Schwingung

Wenn die Laute der Buchstaben auch in physischer Beziehung zu den menschlichen Tonformungsorganen stehen, so sind jedoch nicht die organischen Lautbildeorgane (Zunge, Zähne, Lippen …) des Sprechenden, sondern ist sein Geist der Träger der Bewusstseins-, Schwingungs- und Wortkraft. Agrippa von Nettesheim (1486 – 1535) schrieb darüber:  „Die Rede führt nicht allein den Gedanken, sondern auch die Kraft des Sprechenden mit sich und ist eine Energie, die den Zuhörern entgegengesendet wird. Jene Worte aber sind von größter Wirksamkeit, welche geistige und kosmische Dinge auf eine verständliche und mystische Weise darstellen. Sie sind gleichsam Zeichen und Vorstellungen, welche die Kraft übernatürlicher Dinge besitzen.“ Jeder Laut hat also eine schwingende Intensität, deren Kraft umso stärker wirkt, je geistiger und allverbundener der Sender des Lautes ist. Die Energie des Senders ist die Ursache der Wirkung des Schalls. Die Sprache ist, je innerlicher sie ist, eine umso wirkungsvollere Offenbarung des Geistes. Die ursprüngliche und noch weitestgehend undegenerierte Seelenkraft der ersten Menschen gab den mystischen Lauten ihrer Sprache eine heute kaum noch vorstellbare Kraft. Diese Schrift will der sprachlichen Überlieferung der Völker folgen, die seit dem Verlassen der Allgegenwart des Paradieses und seit dem Turmbau zu Babel inzwischen viele Wendungen nahm. Wir wollen in den sprachlichen Urwurzeln der Arier, Ägypter, Inder, Perser und Hebräer uns dem gemeinsamen Sprachursprung nähern und ein Stückweit zur einstigen Kraft des Wortes zurück finden.

 

Die göttliche Botschaft in den Elementen der Sprache

Wenngleich die unmittelbare Bedeutung der Buchstabensymbole sich mit jeder Übersetzung oder `Modernisierung´ nur immer äußerlicher über das Verstandesdenken erschließen ließ, anstatt wie früher offenbar, direkt und kraftvoll auf die seelische Erkenntnisfähigkeit des Menschen zu wirken, ist die organische Wandlungsgabe der Sprache – wie sich auf erstaunliche Weise offenbaren wird – ein untrügliches Zeichen für die Göttlichkeit des Wortes. Wie in der Rückbesinnung des geistigen Sinns der 22 Laute und Hieroglyphen des hebräisch-altägyptischen Alephbeths deutlich werden wird, enthalten diese Bausteine des Wortes über alles bisher Gesagte hinaus, vom ersten bis zum letzten Buchstaben eine Wegbeschreibung zur Rückfindung zum verlorenen paradiesischen Zustand des Eins-mit-Allem-Seins und der Einswerdung mit dem nur fälschlich getrennt vermuteten Gott.

Angefangen beim Aleph (dem Dreieck als Zeichen der göttlichen Dreieinigkeit), dem Anfang der Welt, bis hin zum letzten Buchstaben Tau (dem Zeichen des Kreuzes und der Vollendung) versinnbildlichte das Ur-Alphabet die geistige Entwicklung der Menschwerdung. Es zeigt in der Aufeinanderfolge der Buchstaben die Individualisierung durch Trennung aus der Einheit mit Gott und weist der Seele den Weg zur Vollendung, Wiedervereinigung und Einswerdung. Dieser – in der Bedeutung der Buchstaben versteckte – urevangelische Code soll hier mit Hilfe des Sanskrit, des hebräisch-arabischen und aramäischen Alephbeths und der Bilder des altägyptischen Tarot überzeugend nachgewiesen werden. Die Entschlüsselung dieser Botschaft, die im Ur-Alphabet als Reifeweg des Bewusstseins verborgen ist, wird – gerade jetzt in Anbetracht der existenziellen Fragen, vor denen die Menschheit nun zu Beginn des Wassermannzeitalters steht, ein hoffnungsvoller Impuls des Erwachens sein.

 

hieroglyphen

Die Beziehung von Buchstabe und Zahl

Im Hebräischen und Arabischen hat auch heute noch jeder Buchstabe einen ihm entsprechenden Zahlenwert: Aleph (arab.:`Alif´) zählt 1 und somit beginnt mit dem Alephbeth auch der Anfang des Zahlensystems des Universums und der Welt. Diese `1´, die von den Mayas als Punkt – und von den Griechen und Römern als aufrechtstehender Strich `I´ dargestellt wurde, bezeichnet symbolhaft die Verbindung des Himmels mit der Erde und Gottes mit dem Menschen. Somit ist auch die Zahl und deren Bedeutung – wie wir sehen werden – ein wesentlicher Faktor bei der Rückerinnerung an die Ursprache.

Das Buch „Sepher Jezirah“, das nach jahrtausendelanger mündlicher Überlieferung erst zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert schriftlich aufgezeichnet wurde, lehrt, Gott habe die Welt mittels der Zahlen und der 22 Buchstaben des Alephbeths erschaffen. Dieses „Epher Jezirah“ oder  „Sepher Yetzirah“ ist das hebräische Urbuch der Zahlen- und Buchstabenmystik. Dort finden wir die Buchstaben in drei Gruppen unterteilt:

Drei (3) Mütter                (3 Primärfarben, Dreieinigkeit …);

Sieben (7) Doppelte        (7 Regenbogenfarben, 7 Töne der Oktave …);

Zwölf (12) Einzelne        (12 Monate, 12 Tierkreiszeichen, 12 Töne der Musik …);

Dieses Buch der jüdischen Mystik wurde ein Elementarbuch der Kabbala, die sich ab dem 10. Jahrhundert n.Chr. auch in Europa verbreitete. Um das System der Kabbala zu verstehen ist die Kenntnis der Symbolik des Tarot förderlich; auch werden sich Kenner astrologischer Prinzipien oder der hermetischen Weisheitslehren darin finden, denn alle diese Überlieferungen sind Erinnerungen an die urevangelische Offenbarung der Ursprache, Sternenweisheit und Mathematik als einstige göttliche Geistesgabe. Sie stehen in einer ergänzenden Beziehung zueinander, da sie letztlich nur Ausdruck verschiedener Perspektiven des Einen sind.

Die Kabbala, die von den Semiten übernommene urägyptische Geheimlehre, steht in enger Beziehung zu dem Buch Thot, das die Urbibel der ursprünglich monotheistischen Religion Altägyptens genannt werden kann. Der inspirierten Schau eröffnet sich hier die Schöpfung der Welt und offenbart sich durch die Mathematik, in der nach göttlichem Plan das Universum nach Zahl und Maß geordnet ist. Deshalb galt den alten Griechen die `Mathesis´ als die Wissenschaft der Wissenschaften, die ungeteilt Eins war mit Musik (Schwingung) und Geometrie (Form). Das Buch Thot (oder der Tarot) – und die daraus hervorgegangene Kabbala stellt die Verbindung zwischen dieser geistigen Mathematik, universellen Harmonik, Sternenweisheit und der Ursprache her.

Die Kabbala war etwa 500 n.Chr. schon lange eine der Hauptlehren der Einweihung und wurde den Adepten bereits seit Jahrhunderten zur Entwicklung des Verständnisses der kosmischen und überkosmischen Sphären der Zahlen und Zeichen mündlich anvertraut, um ihr Bewusstsein für die Harmonie der vollkommenen göttlichen Mathematik und Geometrie zu wecken. Jedoch der Ursprung des Tarot geht noch sehr viel weiter zurück. Wir identifizierten bereits den Götterboten Thot-Henoch-Hermes (siehe:Wer ist Hermes Trismegistos) als den eigentlichen Überbringer dieser göttlichen Weisheit. Nicht erst durch Moses, der in die ägyptischen Mysterien eingeweiht war, haben die Hebräer die Hauptzeichen der ägyptischen Ur-Hieroglyphen als die 22 Buchstaben ihres Alephbeths erhalten, sondern bereits zu Zeiten Adams und Evas durch Henoch – den ersten Priester der Menschheit und Übermittler göttlicher Geistesgabe.

 

thot

Die Urbilder des Tarot

Die altägyptischen Urbuchstaben waren keine wesenlosen, bloßen Schriftzeichen, wie uns die Lettern unseres heutigen Alphabets in Unkenntnis ihrer tiefen Symbolik erscheinen mögen, sondern heilige Zeichen, durch die sich die universellen Kräfte des Seins zum Ausdruck brachten. Der innere Sinn der Buchstabensymbole ist in der Mystik der Zahlen, der Kabbala und des Tarot teilweise erhalten geblieben. Die Hieroglyphen der Urbuchstaben symbolisierten zugleich Sinnbilder, die als Grundelemente des Tarot in 22 Wandgemälden im Einweihungstempel zu Memphis dargestellt waren. Obwohl diese alte Kultstätte bereits seit Jahrtausenden verfallen ist, blieb der Nachwelt die Beschreibung dieser Bilder durch den antiken Mystiker Apollonius von Thyana genauestens erhalten. Sie werden in den Betrachtungen und Deutungen der einzelnen Buchstaben zu Rate gezogen werden.

Auf diese Darstellungen der altägyptischen Urbilder der Zahlenmystik des Tarot gehen auch alle Kartenspiele zurück, die (bevor ihr geistiger Ursprung bis zur Unkenntlichkeit verwässert wurde), wegen ihrer symbolhaften Darstellung der universellen Wirklichkeit auch über das gegenwärtige und zukünftige Schicksal befragt werden. Über diesen Gebrauch zur Wahrsagerei und Zukunftsschau (weil jede göttliche Offenbarung aufgrund ihrer Akasha-Allgegenwärtigkeit über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Auskunft zu geben vermag) hinaus, soll hier jedoch nur die Bedeutung der Urbilder des Tarot wegen ihrer Nähe zum Ursprung der Ursprache und Mathematik interessieren. Zur Kunst des Wahrsagens und des in die Zukunft Schauens indes, sei es mittels Tarot, Astrologie, Runen oder des altchinesischen I Ging, sei hier nur soviel bemerkt, dass viele schon ihre persönliche Freiheit verloren, indem sie sich bald nichts mehr zu unternehmen getrauten, ohne vorher das Orakel befragt zu haben. Warum sollten wir, um uns wahrhaft als die zu erkennen, die wir wirklich sind, in jahrtausendealten Überlieferungen der göttlichen Weisheit und milliarden Lichtjahre entfernten Sternen nach der Erkenntnis unseres Selbstes suchen, wo doch die Entfernung vom Ort unseres fragenden Verstandes, dem Gehirn, bis zum Wohnort der allgegenwärtigen Wahrheit und Liebe Gottes kaum dreissig Zentimeter beträgt ?! Das dem Menschen am allernächsten liegende Weisheits- und Wahrheitszentrum seines Herzens, so es durch Liebe geweckt zum Tempel des lebendigen Gottes wurde, gibt allzeit bereitwillig Auskunft über alle unseren Lebensweg betreffenden Fragen. Somit soll hier also den Spuren des Tarot nicht wegen seiner Orakelhaftigkeit, sondern wegen seiner wesentlich größeren Bedeutung für die Ursprache des Menschen und der Aufzeigung seines spirituellen Weges gefolgt werden.

Die Bedeutung des Tarot als Schlüssel zu den Hieroglyphen Altägyptens und als Pfad zu den Wurzeln der Ursprache ist nicht hoch genug zu schätzen. Jedes Tarotbild trägt einen Buchstaben, der dem Sinngehalt des Bildes entspricht. Die 22, den Buchstaben vorbildlichen Darstellungen der großen Arkana (Geheimnisse) des Buches Thot entsprangen einer tiefen Einsicht in der Beziehung des Menschen zu Gott und bezeichneten den Weg des Menschen aus der Unbewusstheit (der Gottferne), durch alle Bewusstseinsstufen menschlicher Entwicklung – zurück – den Weg zur Einswerdung. Schon der Name `Thot´ weist auf die Universalität dieses Buches hin: (vgl. lat.: `tot-um´ = alles). Es enthüllt den Schöpfungsplan Gottes. Im Hebräischen bedeutet `daoth´= Erkenntnis, Wissen, Einsicht – und ist auch mit dem Wort `Tora´ = heiliges Gesetz, verwandt. Das Wort `Tarot´ stammt vom ursprachlichen `tarus´: ein Wort, das sich noch im englischen `truth´= Wahrheit erhalten hat. Ursprachlich bedeutet der Gottesname Thot: `Der Vollender der Vollendung´.

Doch die Menschheit ist leider nicht mehr in Kenntnis der Bedeutung der Ur-Hieroglyphen der Ursprache, als gewissermaßen der `Grammatik des Urevangeliums´, oder des Ur-Tarot, als der `urevangelischen Wegbeschreibung´, denn nie bleibt eine Überlieferung jahrtausendelang völlig rein erhalten. Die Veränderungen des Wortes durch Abschriften und Übersetzungen verfälschten im Laufe der Zeit unwiederbringlich das Bild. In fortwährender Veränderung des Uralphabetes wurden immer neue Sprachen geformt, was wesentlich zur `Babylonischen Sprachverwirrung´ beitrug. Zum Beispiel weist das griechische Alphabet, trotz offensichtlicher Übereinstimmungen in Reihenfolge und Namensgebung vieler Buchstaben, bereits wesentliche Umwandlungen gegenüber dem Hebräischen – und umso mehr noch zum `Arischen Ur-Alphabet´ auf. Durch Auslassungen und Zusätze veränderten sich so Zahlwerte – und damit Bedeutungen der einstigen göttlichen Sinngebung, die in ihren Ur-lauten, -lettern, -symbolen, -zahlen und -bildern wesentliche Teile der göttlichen Uroffenbarung an den Menschen waren. Wenn also schon im Griechischen die logische Reihenfolge der Glieder dieser Ideenkette teilweise zerstört war, um wieviel mehr bei den daraus hervorgegangenen Alphabeten des Lateinischen – und den darauf aufbauenden Sprachen, wie zum Beispiel dem Englischen, Französischen, Spanischen … oder Deutschen?! Vergleichbar ist dieser Prozess der Degenerierung des menschlichen Erbgutes. Und doch bergen auch diese späten Alphabete erstaunlicher- und wunderbarerweise noch heute jenes geistige Licht, das in seiner reinsten Form im Ur-Alphabet und in den Urlauten strahlte. Das Fundament der Ursprache – als Nachhall des einstigen Schöpfungswortes, das alles Sein ins Leben rief – ist noch heute in allen Sprachen der Menschheit als geistiges Erbe erhalten.

Wenn es einen Gott gibt, (der in jedem Fall uns und unserer Entwicklung schon deshalb sehr zugeneigt wäre, weil der Schöpfer eines Werkes an dessen Vervollkommnung ein allergrößtes Interesse haben wird,) dann ist von Seinem Schöpfungswerk mit Recht zu erwarten, dass jedes Element des göttlichen Bauplans das göttliche Genom enthält (wie jede Körperzelle den gesamten Bauplan der DNS-Struktur). Ebenso dürfen wir vermuten, dass in den Elementen des Wortes – jener göttlichen Geistesgabe an den Menschen – die Kraft des göttlichen Schöpfungswortes widerhallt, wenn wir sie nur mit Sinn und Bewusstsein verstehen und auszusprechen wüssten. Das Herzensverstehen der Buchstaben des Ur-Alphabets würde uns den verlorenen Garten Eden näherbringen. Gemeinsam mit den Engeln würden wir die Elemente der göttlichen Schöpfungsformeln – die Heiligen Zahlen, die über alles menschliche Verstehen reichen – in ihrer Tiefe diskutieren.

 

Bevor wir also im nächsten Kapitel („Das Ur-Alphabet“) den Versuch einer Rekonstruktion der einstigen Ursprache wagen werden, soll diese Einleitung zum besseren Verständnis voraus geschickt sein. Die Erinnerung an die geistige Ursprache eines ungeteilten Seins muss zweifellos – im Angesicht der Gewohnheit unseres Verstandes in Symbolhaftigkeit zu denken, anstatt das innere Wesen des Benannten zu erfassen – Stückwerk bleiben. Doch immerhin werden wir einen Hauch der einstigen Kraft des Wortes erahnen dürfen, die sich bis heute auf wunderbare Weise in allen Sprachen – wenn auch relikthaft – erhalten hat.

3 Antworten auf Die Kraft des Worte

  • DIE SPHINX

    Das Geheimnis der Sphinx habe ich in einem nächtlichen Traum erlebt und für mich so verstanden. Sie ist das Symbol für den Menschen hier und sein Weg zurück zur QUELLE.

    In der Einfachheit hermetischer Prinzipien und in dem Sinn für das Elementare habe ich auf meine subjektive Weise das Rätsel der Sphinx in mir erkannt und gelöst.

    In jedem Menschen schlummern zwei elementare Kräfte
    und geistige Energien.

    Der stärkste Antrieb ist die Anziehungs_Kraft – die ATTRAKTIVITÄT -,
    das Integriert- und Beachtetwerden.

    Die zweite Kraft ist die SELBST_ANZIEHUNG, die immanente, Sexuelle_Kraft.
    Die Kundalini. Die Lebens_Kraft.

    Alle religiösen Systeme verfolgen dasselbe Ziel. Sie wollen den Menschen wieder zu seiner eigenen individuellen Quelle zurückverbinden, die ihn ins Leben gerufen hat.
    Viel Aberglaube, Irrlehren und generell das, was die Yogis die Unwissenheit nennen, (Avidia( stehen dem Geheimnis Mensch im Wege. Das ist der Gegenspieler (der Antagonist), sich wieder als eine Einheit und als etwas Ungeteiltes, und nicht als ein Getrenntes zu erfahren.
    Die Lehren und Methoden des Yoga sind die direktesten Methoden und zielen auf den Punkt (der Teil_Los ist) ab, den individuellen Menschen als eine Singularität im Ganzen zu sehen und zu erkennen.
    „Bleib bei Dir – Sei Du SELBST! ERKENNE DICH SELBST, DEIN SELBST. Verbinde Dich zu Deinem eigenen Herzen. ZU DIR.“
    So der Tenor des subjektiv wissenschaftlichen Yoga.
    Ich habe mich viele Jahre mit Bio-Feedback-Methoden befasst (der Rückkoppelung mit dem eigenen Leben und dessen elektrische Signale, den eigenen 5 Sinnen und der eigenen, unbedingten, innerwohnenden Kraft und ENERGIE) um diese in mir erfahren, in beständiger Reflexion = Selbst Beobachtung.

    Die Rückverbindung ist der Kern jeder Religio (= Lateinisch, die Rückverbindung) ohne das Dogma, ohne die Indoktrination und äußere Autorität. Die unverfälschbare, direkte Verbindung des Individuums zu sich selbst, als sein eigener Spiegel, im Innen und im Außen. So wird der Mensch sein eigenes Original.

    Die Sphinx und ihr Geheimnis
    Wie jeder weiß, ist die Sphinx ein Monument und steht neben den Pyramiden von Giseh.
    Ihr Alter ist unbekannt und unbestimmt. Es scheint, als ob sie einmal von Wasser umflossen gewesen sei.
    Der Gott_Mensch Thot erwähnt in den Smaragd_Tafeln, dass unter ihr ein Kriegs_Schiff und Waffen sowie Apparaturen vorhanden wären, mit welchen der Erden_Mensch sich gegen die Angriffe und des Okkulten und etwa Okkupation fremder Spezies elegant verteidigen könnte, verborgen ist. Wenn die Zeit dafür gekommen ist (Heute!), wird sich das Geheimnis der Sphinx offenbaren.
    Da der Weg der Erkenntnis und damit die Evolution im „Innen“ (im Geist) des Menschen stattfinden, so gibt es unter der Sphinx keine physische Apparatur und kein Laboratorium.
    Es ist eine Metapher, eine bildhafte Information und ein Hinweis, es im „Innen“ des Menschen, dem Sucher nach dem Erkenntnis_Licht und der Lebens_Energie, zu finden und es in sich bewusst selbst zu entdecken. Deswegen hütet im „Außen“ die Sphinx ihr Geheimnis solange, bis der Mensch ES in sich selbst entdeckt.
    Thot der Atlanter versprach, hierher zurück zu kommen und die Früchte seiner Saat nach Ordnung und Menschen_Recht zu überprüfen, die er vor mehr als Zehntausenden von Sonnen_Wenden, bei der Menschheit säte.
    Diese Welt ist in der Not, wie heute ihr Spiegel zeigt. Das Kollektiv ist benebelt und schlafend, als sei es unter der Decke einer Hypnose. Die Staaten sind trunken von ihrer Gier nach Erdöl und dem künstlichen Medium Geld. Ein Gerangel um die absolute Vormachtstellung einer Elite. Diese Elite möchte auf materiellen Füßen eine Welt_Herrschaft errichten. Doch diese Weltherrschaft setzt eine absolute Kontrolle eines jeden einzelnen Individuums voraus. Jedes Lebewesen ist jedoch vom Schöpfer frei und will selbstbestimmt sein. Kein Mensch stehe über einem anderen, so steht es schon in den Schriften. Denn das Leben selbst ist in jedem Menschen sein eigener Antrieb. Eine Uniformierung ist der Tod der Einzigartigkeit, der VIEL-FALT, DER MULTIDIMENSIONALITÄT ENTGEGENLÄUFIG und all der schöpferischen Gaben im Menschen. Der Tod und die Paralyse seines lebendigen Geistes.
    Um die Versklavung und den Missbrauch durch die Fremdbestimmung zu verhindern braucht es einen Gegenspieler, der jenen Kräften eine Macht entgegenstellt und die in jedem geistig erwachten Menschen zu finden ist.
    Dieses Werkzeug ist unter der Sphinx methaphorisch als im Menschen selbst versteckt.
    Was es jetzt braucht, um aus dem Hypnoseschlaf zu erwachen, das ist ein Rückkopplungssystem (keine Sekte), welches den Menschen in leichter, eleganter und einfachster Weise mit sich selbst wieder verbindet.
    Friede auf Erden wird es nur geben, wenn jeder Einzelne in seinem Ur-Sprung wieder zurückerinnert ist.
    Der Mensch ist ein Resonator, ein Ton fähiges Gefäß, eine kosmische Ordnung. Ein singuläres Individuum befindet sich in der Geometrie und Zahl bewusst als ein individuell definiertes und bewusstes Leben.
    Es besteht aus der Schwingung und der lebendigen, selbstbewussten Energie in einer Form und bewegt sich als Masse und Raum.
    Es vermag sich wahrzunehmen und sich selbst durch die Gedanken-Kontrolle zu steuern. Wenn es sich mit sich selbst rückkoppelt, sich selbst hört, sieht, fühlt, schmeckt und riecht und mit seinen ganzen und präsenten Sinnen verbunden ist.
    Alles ist aus einer Schwingung unendlicher Frequenz, unendlicher Phasenlagen entstanden und wird Lebens_Kraft genannt. Es kann jede Form beseelen, beleben und trägt in sich das ICH_BIN. Der Planck’sche – Raum, in der nur diese einzige ultimative Frequenz noch möglich ist.
    Das ist die Referenzfrequenz für das Materie-Hologramm.
    Zwischen Schädel_Decke und Steiß_Bein ist ein Spiegel. Dazwischen spannt sich ein Regenbogen, eine Kontinuität von Lebens Äußerungen und Schwingungen. Sind diese Spiegel (Selbst_Wahrnehmung) aufrichtig einander planparallel ausgerichtet, bildet sich stehende, kohärente Wellen Bewusstsein aus und schwingt sich auf die höchste Frequenz ein, wie eine Saite, die oben und unten festgemacht und in die Raum_Zeit fixiert ist. So lässt die Saite alle Schwingungen zu, um aus sich selbst zu tönen. Die Person (der Mensch, das Lebewesen) kommt von Per_sonare, der und die Tönenden.
    Die Lebens_Energie (die Kundalini, das Chi, das Orgon, das Prana, die Lebens_Kraft) als die universelle Lebens_Freude und Ekstase ist die schöpferische Kraft und Macht im Menschen, um zu leben, und dieses Leben aus sich selbst heraus auszudrücken in jeder Form.
    Wenn die Atome und die aus den Atomen bestehenden Moleküle schwingen, so senden sie kohärente Energien aus und empfangen ebenso welche. Sitzt ein Mensch oder eine Menschen_Gruppe in einem geeigneten Resonator_Raum, so verstärkt sich die Verbindung, die Resonanz und ihre Kraft. Jeder Mensch sendet seine einzigartige Signatur, seinen ur_eigensten TON, aus. Wenn Menschen in Freude räsonieren, so geschieht Heilung auf allen Ebenen.
    Wohl wurden Räume wie Kirchen, Würfel in Mekka und Anderes erbaut, um sich darinnen wohl zu fühlen. Jedoch bei Berücksichtigung der Schwingungsgesetze für Energien in Resonatoren, wie z. B. der Pyramide, lässt sich ein Verstärker aufbauen, um die Menschen wieder im gemeinsamen Wohl_Gefühl in Freude und Ekstase zu verbinden.
    Ich denke hier bevorzugt an eine Pyramide, auch an eine Kugel oder die Form eines Eies, in deren Brennpunkte sich alles vom Menschen Ausgesendete energetisch verstärkt und wieder auf ihn zurückspiegelt. Ein einfaches, effektives und sehr natürliches Feedback_System.
    Der vom Menschen erzeugte Schall und Klang (Mantra-Singen, Tönen, Klangschalen ist kohärente Information und Licht zugleich, durchdringt die Körper und bringt die Atome und Moleküle in Schwingung. Dies praktiziert im Brennpunkt einer Pyramide (auch in Räumen, die im Kleinen zu bauen möglich sind, das ist die einfachste und wirkungsvollste Methode, die Eigenschwingung zu erhöhen und ekstatische Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
    © Horst ELIAS Gutekunst